Kommunalpolitiker : Mit vollem Einsatz für Westerhorn

Für sein langjähriges kommunalpolitisches Engagement ist Harry Unger vor Kurzem in Büdelsdorf mit Ehrennadel und Urkunde geehrt worden.
Für sein langjähriges kommunalpolitisches Engagement ist Harry Unger vor Kurzem in Büdelsdorf mit Ehrennadel und Urkunde geehrt worden.

Harry Unger ist seit mehr als 30 Jahren in der Kommunalpolitik tätig. Innenminister zeichnete ihn für langjähriges Engagement aus.

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17. Dezember 2014, 14:00 Uhr

Westerhorn | Seit mehr als 30 Jahren ist er in der Politik tätig, 24 Jahre davon im Westerhorner Gemeinderat. „Ich kann nicht über Sachen meckern und nichts dafür tun“, sagt er. Deshalb hat er etwas getan. Für sein langjähriges kommunalpolitisches Engagement ist Harry Unger aus Westerhorn vor Kurzem mit der Freiherr-vom-Stein-Verdienstnadel ausgezeichnet worden. „Ich war überrascht“, sagt der 63-Jährige über seine Reaktion, als er von der Auszeichnung erfuhr. „Ich bin ein normaler Mensch. Dass der Kreis mich benannt hat, hat mich sehr gefreut.“

Unger war Ende November von Innenminister Stefan Studt (SPD) in Büdelsdorf ausgezeichnet worden. „Das ist eine hohe Anerkennung für mich und die Freizeit, die man geopfert hat“, so der Westerhorner CDU-Politiker weiter. „Es war immer mein Ziel, Veränderungen durchzuführen.“ 1980 war Unger in die Kommunalpolitik eingestiegen – unter anderem als Bürgerliches Mitglied im Kindergartenausschuss und Pflegeausschuss für die Gemeinde-Schwesternstation Westerhorn. 1990 trat der damalige CDU-Vorsitzende in Westerhorn zurück – und Unger stieg in den Gemeinderat ein. „Für mich ist es wichtig, dass wir eine vernünftige Gemeinschaft haben und man mit allen Menschen gut auskommt“, sagt er über seine Arbeit. „Ich habe aber kein Feuerwehrgerätehaus oder Gemeindezentrum gebaut“, fügt er mit einem Schmunzeln hinzu. „Ich bin ein ganz normaler Mensch, ein Breiten-Politiker.“

Die Liste der Gremien, in denen Unger mitgearbeitet hat, ist lang. Der 63-Jährige hat in den verschiedensten Ausschüssen mitgewirkt – vom Finanzausschuss über den Sozialausschuss bis zum Ausschuss für Planung, Wirtschaft und Verkehr, in dem er derzeit den Vorsitz hat. Fünf Jahre lang war der Westerhorner zudem als Amtsvorsteher aktiv. Ob er nach dieser Wahlperiode noch einmal zur Wahl antritt, stehe noch in den Sternen, so Unger weiter. „Ich werde aber nicht einer der ältesten Bürgermeister oder Stellvertreter werden“, sagt er. Wer sich im Westerhorner Gemeinderat engagieren wolle, müsse Zeit und Interesse mitbringen, sich für den Ort einzusetzen. „Wir machen Dorfpolitik“, sagt er.

Unger arbeitet für die Firma Kubus. Das Unternehmen bietet Beratungen und Service für Kommunen an – zum Beispiel bei Ausschreibungen. Privat ist der 63-Jährige gern auf dem Golfplatz unterwegs. „Ich spiele seit fünf Jahren. Mit viel Glück schaffe ich es, einmal am Samstagvormittag auf dem Platz zu stehen“, so Unger über sein Hobby.

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