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Feuerwehrmarsch in Bullenkuhlen : „Mit viel Herzblut organisiert“

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Etwa 800 Brandbekämpfer kommen zum Kreisfeuerwehrmarsch nach Bullenkuhlen. Viel Lob gibt es für den Ausrichter.

Die Gemeinde Bullenkuhlen zählte am Sonntag etwa doppelt so viele Gäste wie Einwohner. Etwa 800 Brandbekämpfer der Kreisfeuerwehrverbände Pinneberg und Steinburg waren in den Ort gekommen, um beim traditionellen Kreisfeuerwehrmarsch Flagge zu zeigen. Ausrichter der Großveranstaltung war die Freiwillige Feuerwehr mit Ulf Glismann an der Spitze, der für die Teilnehmer das Gelände seiner Baumschule zur Verfügung gestellt hatte. Die Erwachsenen legten auf ihrer Runde durch Bullenkuhlen und Bevern zehn, die Jugendlichen fünf Kilometer zurück. Als Anerkennung für die Teilnahme erhielt jeder zum Schluss eine Medaille. Mit dabei waren erstmals zwei Gruppen einer Kinderfeuerwehr aus dem Steinburger Raum.

Bereits in den frühen Morgenstunden trafen die ersten Delegationen der teilnehmenden Feuerwehren aus den beiden Kreisen auf dem Veranstaltungsgelände ein. Dabei legten einige Gruppen ein starkes Tempo vor, während andere ein gelassenes, entspanntes Spazierengehen bevorzugten. Die Jugendgruppen mussten unterwegs einige Herausforderungen meistern. So mussten beispielsweise, wie die Elmshorner berichteten, feuerwehrtechnische Gegenstände ertastet und Schläuche ausgerollt werden. Dabei konnten die Jugendlichen Punkte sammeln.

Von der Streckenwahl zeigten sich alle Teilnehmer begeistert – auch Kreiswehrführer Frank Homrich, der am Vormarsch teilgenommen hatte. „Sie führt wenig an stark befahrenen Straßen vorbei, sondern zumeist auf Spurbahnen durch die schöne Landschaft. Das gefällt mir ausgezeichnet.“ Wer es geschafft hatte und zum Ausgangspunkt zurückgekehrt war, erhielt von Homrich die Medaille. Anschließend gab es in einer Halle, in dem auch die Feuerwehrkapelle Seestermühe aufspielte, ein Frühstück zur Stärkung. Eine beeindruckende Präsentation von Feuerwehrfahrzeugen sowie eine Modellfahrzeug- und Hydrantenausstellung rundeten das Programm ab.

Die Bullenkuhlener Wehr feiert in diesem Jahr ihr 85-jähriges Bestehen. Der 39. Feuerwehrmarsch ist nach einer Realübung mit Nachbarwehren im Juni die zweite Veranstaltung, die sie aus diesem Anlass organisiert. Die Bilanz fiel bei allen Teilnehmern und Vertretern des Kreisfeuerwehrverbands außerordentlich positiv aus. „Die Bullenkuhlener Kameraden haben alles mit viel Herzblut organisiert“, sagte beispielsweise Kreiswehrführer Homrich. „Es hat ausgezeichnet geklappt.“ Der örtliche Bürgermeister Willi Hachmann sprach im Zusammenhang mit der Großveranstaltung in seiner Gemeinde von einer „besonderen Ehre“ und lobte die Brandbekämpfer für ihre „lange und gute Vorbereitung“.

Den Zweck des Feuerwehrmarsches sieht der stellvertretende Kreiswehrführer Stefan Mohr in erster Linie in der Kameradschaftspflege: Es gehe ums Kennenlernen und um das Vertiefen bestehender Kontakte.
 

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