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Nach Schuppenbrand : Mit Video: Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Kräfte aus Barmstedt und Heede alarmiert. Keine Verletzten. Flammen greifen auf Wohnhaus über.

Barmstedt | Sonnabend, kurz nach 18 Uhr in Barmstedt: Schwarzer Rauch zieht durch die Hamburger Straße in Richtung Heede. Sirenen hallen durch die Straßen, Menschen kommen aus ihren Häusern und blicken sorgenvoll in Richtung der Rauchwolke, über der ein Polizeihubschrauber kreist. Nahe der Einmündung Kampstraße brennt zwischen zwei Häusern ein Schuppen. Die Flammen greifen auf das Dach eines der Häuser über. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Barmstedt und Heede verhindern Schlimmeres: Sie sind binnen weniger Minuten vor Ort und bringen das Feuer unter Kontrolle.

Wie Andreas Ottorowski, kommissarischer Leiter der Polizeistation Barmstedt am Einsatzort mitteilte, sei das Feuer aus ungeklärter Ursache im Bereich des Schuppens ausgebrochen. „Die Flammen griffen dann auf das Dach des angrenzenden Hauses über und setzen die Dachpappe in Brand.“ Zu den ersten Einsatzkräften am Brandort zählte Manfred Schildt von der Barmstedter Polizei. „Ich habe noch einen Feuerlöscher leer gemacht“, berichtete der stellvertretende Dienststellenleiter. „Dann wurde es so heiß, das wir weg mussten.“ Durch einen massiven Innen- und Außenangriff unter Atemschutz habe man Feuer schnell unter Kontrolle bringen können, berichtete die Barmstedter Wehr. Das Gebäude sei nicht bewohnt und gehöre der Awo, so die Polizei.

Der Brand sei hinter einem Auto an einer Bretterwand entstanden und hatte sich schnell ausgeweitet, erklärt Uwe Schinkel, Wehrführer der Barmstedter Freiwilligen Feuerwehr. Auf das nebenstehende Haus konnte das Feuer über eine Holzverschalung der Fassade übergreifen. Zur genaue Brandursache ermittelt die Kriminalpolizei.

Am Einsatz beteiligt waren 33 Feuerwehrleute aus der Wehr Barmstedt und 25 von der Freiwilligen Wehr aus Heede. „Alle Kameraden sind wohl auf und es gab auch sonst keine Verletzten“, sagt Schinkel. Gedauert habe der Einsatz zwei Stunden und 45 Minuten. Zur Höhe des Schadens konnte Schinkel keine Angaben machen. Während der Löscharbeiten war die Hamburger Straße zeitweise komplett gesperrt. Da auch Mühlenweg und Spitzerfurth wegen Bauarbeiten derzeit nicht befahrbar sind, mussten Autofahrer über Bevern oder Ellerhoop ausweichen, um vom südlichen in den nördlichen Teil Barmstedts zu gelangen – und umgekehrt.

Der Polizeihubschrauber, der zu Beginn über dem Brand kreiste, hatte laut Feuerwehr nur indirekt mit dem Einsatz zu tun. Er soll im Zuge des Hamburger G  20-Gipfels auf Patrouillenflug unterwegs gewesen sein. Dabei habe die Besatzung offenbar die Rauchsäule über Barmstedt entdeckt und war zur Stadt geflogen.

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erstellt am 10.Jul.2017 | 16:00 Uhr

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