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Barmstedter Zeitung

20. August 2017 | 23:46 Uhr

Schulwege : Mehr Sicherheit in Heede

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Fahrbahnmarkierungen in Höhe des Heeder Damms sollen erneuert werden. Gemeinde berät über weiteren Radweg nach Barmstedt.

Heede | Die Gemeinde Heede mit Bürgermeister Reimer Offermann an der Spitze unternimmt viel, um die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer im Ort zu erhöhen. Besonders im Fokus stehen dabei die Schulkinder. Um die Schulwegsicherheit in der Gemeinde weiter zu verbessern, sollen beispielsweise am Heeder Damm in Höhe der Gastwirtschaft die Straßenmarkierungen erneuert werden. Im Rahmen der Schulwegsicherung über die Aktivregion Holsteiner Auenland befasste sich der Bau- und Planungsausschuss der Gemeinde vor Kurzem mit dem Thema.

Bei einem weiteren Projekt gehe es darum, einen Radweg zu schaffen, über den man – ohne die Hauptstraße zu berühren – zu den Heeder Tannen gelangen kann, wie der Bürgermeister berichtete. „In Barmstedt gibt es bereits einen Radweg am Auwisch. Diesen soll man dann weiter befahren können bis zum Waldstück. Es handelt sich also quasi um einen Lückenschluss“, sagte er. Zurzeit müssen Radfahrer einen Kilometer an der Hoffnunger Chaussee entlangfahren, bevor sie das erwähnte Ziel erreichen. Das gemeinsame Projekt der Stadt Barmstedt und der Gemeinde Heede stecke allerdings noch in den Kinderschuhen, so Offermann weiter. Es müssen erst einmal die diesbezüglichen Anträge bei der Aktivregion Holsteiner Auenland gestellt werden – dann nehme das Verfahren seinen Lauf. Als erstes werde festgestellt, ob das Projekt genehmigungs- und förderungsfähig ist. „So weit sind wir aber noch nicht“, so Offermann.

Das Dorfgemeinschaftshaus wird von verschiedenen Einrichtungen und Vereinen genutzt – und braucht ab und zu einen neuen Anstrich: Als nächstes ist der Flurbereich an der Reihe. Bevor es – voraussichtlich im Sommer – losgeht, wird eine Preisumfrage durchgeführt. Nicht optimal sei die Akustik im Versammlungsraum des Dorfgemeinschaftshauses, so Offermann weiter. Möglicherweise könne man das Problem durch eine neue, schallschluckende Decke lösen. „Zuvor muss jedoch ein Fachmann vor Ort ein Auge darauf werfen“, so Offermann.

Die jedes Jahr anfallenden Knickputzarbeiten in der Gemeinde Heede sind weitgehend abgeschlossen, wie während der Sitzung zu erfahren war. Mittlerweile haben die Grabenräumungsarbeiten begonnen.

Die Strategie der Aktivregion basiert auf der EU-Förderung durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und wird im Zeitraum von 2015 bis 2020 umgesetzt. Durch die Mittel der EU kann den 22 Aktivregionen ein Grundbudget zur Verfügung gestellt werden, das in Projekte fließt, die die Entwicklung der ländlichen Räume voranbringen sollen. Durch diesen flächendeckenden Ansatz erhalten fast alle Gemeinden und auch private Antragsteller die Möglichkeit, Fördermittel für ihre Projekte zu beantragen. Mit Geld der Aktivregion Holsteiner Auenland ist  bereits das Melkhus Heede gefördert worden.
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erstellt am 24.Mär.2015 | 10:00 Uhr

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