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Barmstedter Zeitung

22. August 2017 | 08:05 Uhr

Anbau : Mehr Platz für Langelns Feuerwehr

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Die Gemeinde plant 90 Quadratmeter großen Anbau an das Gerätehaus. Hans-Jürgen Dwinger für 40 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Barmstedt | Die beste Nachricht des Tages bewahrte der Langelner Bürgermeister Hans-Detlef Fuhlendorf bis zum Schluss auf: Die Langelner Feuerwehr soll künftig mehr Platz erhalten. Geplant sei ein etwa 90 Quadratmeter großer Anbau am Gerätehaus, teilte er zum Ende der Jahreshauptversammlung im Gemeindezentrum mit. Zuerst brauche man aber ein Konzept, dass zusammen erarbeitet werden soll. Von der Planungszeit hänge auch ab, wann das Projekt realisiert werden kann. Das jetzige Gerätehaus sei zu klein, so Fuhlendorf weiter. „Und auch die Gemeinde braucht einen Unterstand, um die Gemeindemittel vernünftig unterzubringen“, sagte er.

Viel Beifall gab es während der Versammlung – an der neben Vertretern von Politik, Polizei, dem Kreisfeuerwehrverband, der Heeder und Lutzhorner Wehr auch die Ehrenabteilung teilnahm – für Hermann Storjohann, Hans-Jürgen Dwinger und Henning Thießen. Letzterer erhielt das Brandschutzehrenzeichen für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Langelner Wehr. Storjohann gehört der Wehr bereits seit 60 Jahren an. Er erhielt einen Präsentkorb, überreicht von Wehrführer Henning Langmaack. Dwinger erhielt für seine 40-jährige Mitgliedschaft ebenfalls das Brandschutzehrenzeichen. Er war 1976 in die Feuerwehr eingetreten und ist heute erster Gerätewart, wie Langmaack berichtete. Seit 2003 sei er zudem Jugendobmann. „Du bist immer vor Ort und stehst bei Fragen mit Rat und Tat zur Verfügung“, so der Wehrführer. Dwingers Wissen als Elektriker habe zudem den ein oder anderen Euro gespart, lobte er.

Auch Bürgermeister Fuhlendorf bedankte sich bei Dwinger für sein langjähriges Engagement. „Du hast 40 Jahre lang deine Freizeit zur Verfügung gestellt“, sagte er. „Du stehst für die Sicherheit des gesamten Fahrzeugs und der Ausrüstung“ Für seine Kameraden sei das die Versicherung im Einsatz.

Zu vier Einsätzen war die Wehr im vergangenen Jahr ausgerückt, berichtete der Wehrführer weiter. Dazu zählten ein Fettbrand in Heede, das Öffnen einer verschlossenen Tür am Kreloh, das Abstreuen einer Ölspur auf der Landesstraße 75 sowie der Frontal-Crash auf der Hoffnunger Chaussee in Heede, bei dem auch die Langelner Wehr vor Ort war. Glücklicherweise seien die Einsätze nur kleinerer Art gewesen, so der Wehrführer. Zudem stellten die Einsatzkräfte den Brandschutz beim Langeln Open Air und beim Stockcar-Rennen sicher. Bei Letzterem habe man sowohl einen Flächen- als auch einen Fahrzeugbrand löschen müssen. „Da sieht man mal, wie wichtig es ist, dass ihr dort seid“, sagte Langmaack.

Geehrt: Henning Thießen (25 Jahre), Hans-Jürgen Dwinger (40 Jahre), Hermann Storjohann (60 Jahre).
Befördert: Patrick Kühn (Löschmeister), Steffen Kühl (Hauptfeuerwehrmann), Marcel Kahlcke (Hauptfeuerwehrmann), Henning Langmaack (Brandmeister).
Gewählt: Axel Lutwitzi (Atemschutzfachwart), Steffen Kühl (Kassenprüfer).
Neu aufgenommen: Jarla Ingwersen.
Verabschiedet: Dennis Teege, Torben und Madita Dwinger. Die Dienstbeteiligung lag 2015 bei 72 Prozent.

Gemeinsam mit den Führungskräften der Wehren aus Alveslohe und Heede sowie Vertretern des Amts Rantzau habe man sich zudem die Flüchtlingsunterkunft an der Kieler Straße angesehen. „Dort ist eine Brandmeldeanlage installiert worden, die demnächst in Betrieb genommen wird“, so Langmaack. Fuhlendorf hob in seiner Rede unter anderem die Zahl von 16 Atemschutzgeräteträgern hervor. „Das ist fast die Hälfte der Wehr“, sagte er. Laut Langmaack gehören derzeit 49 Kameraden der Wehr an – davon 32 aktive Brandbekämpfer, sieben Jugendfeuerwehrleute und zehn Mitglieder der Ehrenabteilung.

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erstellt am 09.Feb.2016 | 12:30 Uhr

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