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Herbstmarkt in Heede : Mehr als Äpfel und Birnen

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

3000 Besucher kamen zum Familientag nach Heede.

Heede | Das unkalkulierbare norddeutsche Wetter, das in den vergangenen Tagen zwischen Sonnenschein und Regen schwankte, zeigte sich am Sonntag von seiner schöneren Seite. Damit war eine Voraussetzung für einen erfolgreichen Verlauf des 21. Heeder Herbstmarkts erfüllt, der an diesem Oktobertag wieder seine Tore öffnete. Bereits am frühen Morgen strömten die Besucher aus der Region und weit darüber hinaus auf das weiträumige Veranstaltungsgelände am Dorfgemeinschaftshaus. Bei einem Rundgang informierten sich die Gäste über das umfangreiche Warenangebot, das den Basar auszeichnet. Aber auch das facettenreiche Rahmenprogramm konnte sich sehen lassen: Dieses bot Spiel und Spaß sowie kulinarische Erlebnisse für alle Generationen – ein wesentliches Element des Herbstmarktes, der zu den größten seiner Art in Schleswig-Holstein zählt. Organisiert wurde er von der Gemeinschaft Heeder Wähler (GHW).

Das Bild des Herbstmarktes prägten wieder die zahlreichen Obst- und Gemüsehändler aus der Region. Ihre Stände quollen über von Äpfeln und Pflaumen, kleinen und großen Kürbissen sowie Gurken und Mais. Außerdem gab es verschiedene Käsesorten, Weine von Bernd Bornholdt aus Hemdingen, Marmeladen und Säfte. Der Kreis Pinneberg ist das größte, zusammenhängende Baumschulgebiet Europas: Da verstand es sich von selbst, dass auch einige Vertreter dieses Berufsstandes mit von der Partie waren: Sie präsentierten gesunde und kräftige Pflanzen. Sehenswerte kunsthandwerkliche Artikel, Kleidung und Kopfbedeckungen ergänzten das reichhaltige Sortiment. Eine Augenweide war der fantasievoll gestaltete Themenwagen. Das diesjährige Motto lautete: „Die Rente reicht nicht mehr fürs Bier, drum brauen wir es selber hier.“

Der Heeder Herbstmarkt, Schaufenster der ländlich geprägten Region, präsentierte sich auch diesmal als vergnügliches Familienfest, bei dem insbesondere der Nachwuchs dank vieler Spielangebote wie Hüpfburg und Ponyreiten auf seine Kosten kam. Am späten Nachmittag schloss die Veranstaltung, die insgesamt mehr als 3000 Besucher zählte.

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erstellt am 13.Okt.2014 | 12:00 Uhr

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