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Statistik interaktiv : Mehr als 10.000 Einwohner: Barmstedt wächst immer weiter

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Die Stadt hat mittlerweile 10.226 Einwohner. 827 Zuzüge sind im vergangenen Jahr registriert worden – darunter viele Berufstätige.

shz.de von
erstellt am 02.Jun.2016 | 10:00 Uhr

Barmstedt | Die Einwohnerzahl Barmstedts steigt stetig. Das teilte der Hauptausschussvorsitzende Peter Gottschalk (FWB) am Dienstagabend während der Sitzung des Ausschusses in der Kommunalen Halle mit. „Wir haben jetzt 10.226 Einwohner und damit 2015 einen Zuwachs um 104 Einwohner erzielt“, berichtete er. 2015 habe es zwar mehr Sterbefälle (141) als Geburten (79) gegeben, aber 827 Zuzüge.

 

Am häufigsten seien Menschen im Alter von 19 bis 65 Jahren nach Barmstedt gekommen. „Das bedeutet, es ziehen Berufstätige zu uns“, so Gottschalk weiter. Allein 42 Prozent der Zugezogenen sind laut Statistik der Stadt im Alter zwischen 19 und 35 Jahren.

 

Das könne man der guten Lebensqualität, genügend Wohnraum und der hervorragenden Schulsituation zurechnen, so Gottschalk. Auch auf die Altersstruktur ging der Vorsitzende ein. So seien 18 Prozent der Barmstedter in einem Alter zwischen null und 18 Jahren. Der Ausländeranteil habe sich um 142 Personen erhöht. „Somit leben bei uns 776 ausländische Mitbürger“, so Gottschalk. Die meisten von ihnen stammen aus der Türkei.

 

Zu den Sozialdaten merkte Gottschalk an, dass die Zahl der Arbeitslosen gesunken sei. „2003 hatten wir 500 Menschen ohne Arbeit, 2015 waren nur noch 307 Personen arbeitslos“, sagte er. Dafür steige die Zahl derjeniger kontinuierlich an, die Grundsicherung erhalten. 2011 seien es 80 gewesen, 2015 mehr als 140. Hilfe zum Lebensunterhalt benötigten 2015 weniger Menschen (40) als 2014 (45). Auch die Zahl der Menschen, die in Pflegeeinrichtungen lebten und die Kosten dafür nicht aufbringen können, sei von 79 (2014) auf 71 (2015) leicht gesunken.

 

Zu den statistischen Daten merkte Günther Thiel (BALL) an: „Die Einwohnerzahl steigt, aber die finanzielle Situation der Stadt hat sich nicht verbessert.“ Weiter sagte er: „Die Tatsache, dass etwa zehn Prozent der Einwohner in nicht rosigen Verhältnissen leben, sollte uns alle aufmerksam werden lassen.“

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