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Nach dem Rückzug von Manfred Mertsch : Mark Kaminski ist neuer Chef der Angler

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Sportanglerverein Elmshorn-Barmstedt hat einen neuen Vorsitzenden.

Heede | Der Sportanglerverein Elmshorn-Barmstedt hat einen neuen Vorsitzenden. Einstimmig votierten die Mitglieder des Vereins während der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte „Heeder Damm“ für Mark Kaminski. Er löst Manfred Mertsch ab, der seit 1976 mit einer achtjährigen Unterbrechung Vorsitzender war. Mertsch hatte seinen Posten aus Altersgründen abgegeben. Der Verein überraschte ihn mit einer besonderen Auszeichnung. Er wurde für seine herausragenden Verdienste um den Anglerverein zum Ehrenvorsitzendern ernannt.

Der stellvertretende Vorsitzende Peter Böge überreichte Mertsch während der Versammlung in Heede die Urkunde. „Du hast den Verein lange Jahre geführt und mächtig viel Arbeit in dein Ehrenamt gesteckt, die oft gar nicht wahrgenommen wird“, sagte er. Auch Jugendgruppenleiter Günter Gerlach und seine Stellvertreterin Sabine Gerlach verzichteten auf eine Wiederwahl. Gerlach übte sein Amt 21 Jahre lang aus, seine Frau begleitete ihn und kümmerte sich zusätzlich zwölf Jahre lang um die Öffentlichkeitsarbeit. Auch sie wurden mit einem Präsent geehrt. Der Sportanglerverein hat derzeit 900 Mitglieder, davon 47 Jugendliche, unter ihnen zwei Mädchen.

Während seines Jahresberichts berichtete Mertsch unter anderem, dass die Hütte der Angler an einigen Fischteichen im Waldgebiet in Heidmoor abgerissen werden müsse. Das Anfang der 50er Jahre erbaute Blockhaus stehe zu dicht an Bäumen. „Wir haben eine Begehung mit dem Revierförster gemacht, der uns erklärte, dass große Flachwurzler auf die Hütte fallen könnten“, so Mertsch. Der neben der Hütte stehende Bunker könne als Ablageschuppen erhalten bleiben. Der Landesverband der Angler habe eine 275 Hektar große Teilfläche des Westensees gekauft, so Mertsch weiter. „Zum Angeln können wir uns eine kostenlose Gastkarte besorgen, müssen aber die Nutzung eines Bootes zahlen“, so Mertsch.

Wunsch nach besserer Kommunikation mit der Stadt

In einem Gespräch einiger Vorstandsmitglieder mit Barmstedts Bürgermeisterin Heike Döpke hätten sich die Angler eine intensivere Kommunikation mit der Stadt hinsichtlich des Rantzauer Sees und der Krückau gewünscht. „Wir möchten den See als Aufzuchtsgebiet für Fische nutzen und informativer mit der Stadt zusammenarbeiten“, so Böge, der bei dem Gespräch dabei war. Er appellierte zudem an die Vereinsmitglieder, sich an der Pflege der Fließgewässer wie etwa der Krückau durch das Sammeln von Müll und der Knickpflege zu beteiligen. „Wir Angler fangen nicht nur Fische. Umwelt- und Naturschutz sowie Tierschutz ist ein wichtiger Bestandteil des Vereins“, betonte er. Der Beauftragte für Fischbesatz, Jörg Bogdahn, berichtete, dass 115  000 Eier von Meerforellen im Aufzuchtbecken seien, das auf dem Gelände des Mitglieds Hennig Mohr steht.

 

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erstellt am 15.Feb.2017 | 16:00 Uhr

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