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Barmstedter Zeitung

23. Oktober 2017 | 19:58 Uhr

Breitband : Lutzhorn treibt die Pläne voran

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Im Zusammenhang mit dem Ausbau von Gemeindestraßen sollen Leerrohre verlegt werden. Zwei neue Löschwasserbrunnen geplant.

shz.de von
erstellt am 03.Sep.2015 | 12:30 Uhr

Lutzhorn | Die Gemeinde Lutzhorn bringt derzeit die angestrebte Breitbandversorgung auf den Weg. Bürgermeister Hans-Jürgen Kublun teilte während der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses mit, dass nach den Beratung in der Bau- und Wegeausschusssitzung die Gemeinde im Zusammenhang mit dem Ausbau von Gemeindestraßen Leerrohre verlegen werde. Im Haushalt 2015 sollen dafür noch Mittel bereitgestellt werden. Auf Nachfrage erklärte er, dass die Gemeinde zudem wegen eines möglichen Breitbandnetzausbaus bereits Gespräche führe.

Vor etwa zwei Monaten hatte der Bürgermeister im Finanzausschuss des Amts Rantzau angekündigt, dass sich Lutzhorn am Breitbandprojekt der Ämter Rantzau und Elmshorn-Land nicht weiter beteiligen wolle. Man wolle stattdessen mit eigenen Mitteln etwas auf die Beine stellen, so Kublun damals.

Weiterhin berichtete der Bürgermeister, dass die Verhandlungen zur Verringerung des Defizits des Seniorenheims Barmstedt/Rantzau fortgesetzt würden. Durch Einsparungen bei den Lohnleistungen trügen die Mitarbeiter jährlich 80.000 bis 85.000 Euro dazu bei. Noch nicht entschieden sei über die vorliegenden Kündigungen der Gemeinden Bevern und Langeln. Die nächste Verbandsversammlung finde am 15. September statt. Ein Verkauf des Heims, wie verschiedentlich angesprochen, sei aus seiner Sicht keine wirtschaftlich sinnvolle Option, so Kublun.

Im Neubaugebiet und im Außenbereich der Gemeinde Lutzhorn soll je ein weiterer Löschwasserbrunnen errichtet werden. Das teilte der Ausschussvorsitzende Karsten Schlüter mit. Die Kosten betragen jeweils etwa 10.000 Euro. Im Budget der Feuerwehr stehen für einen Brunnen entsprechende Mittel zur Verfügung, die Finanzierung des Löschwasserbrunnens im Neubaugebiet erfolgt aus den Erschließungskosten. Die noch verfügbaren Mittel dafür decken die zusätzlichen Kosten für diese Maßnahme.

Jahresüberschuss von etwa 165.000 Euro

Der Finanzausschuss Lutzhorn hat während seiner jüngsten Sitzung zudem die Prüfung des Jahresabschlusses 2014 vorgenommen und keinerlei Beanstandungen festgestellt. Er empfahl der Gemeindevertretung unter anderem, den Jahresüberschuss von 165.732 Euro der Ergebnisrücklage zuzuführen. Das Plus sei in erster Linie auf die Veräußerung von Baugrundstücken zurückzuführen, hieß es.

Beratungen im Bauausschuss haben ergeben, dass zusätzliche Mittel für den Ausbau der Straße Hölln in diesem Jahr benötigt werden. Der Bedarf dafür wurde mit 100.000 Euro vorausberechnet. Außerdem soll auf dem Schulhof der Sand ausgetauscht werden, wobei die Kosten rund 3500 Euro betragen. Der Finanzausschuss empfahl der Gemeindevertretung, eine erste Nachtragshaushaltssatzung 2015 auf der Grundlage des vorgeschlagenen Nachtragshaushaltsplans zu beschließen.

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