Lutzhorn: Breitband dank Kooperation?

Bürgermeister Hans-Jürgen Kublun. Schilling
Bürgermeister Hans-Jürgen Kublun. Schilling

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18. Januar 2013, 01:14 Uhr

Lutzhorn | Die Bilanz des vergangenen Jahres sowie die Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein waren die beiden dominierenden Themen auf der Jahreshauptversammlung der Freien Wählergemeinschaft Lutzhorn (FWG). In seinem Rechenschaftsbericht ließ der Vorsitzende Michael Hein vor 32 Mitgliedern die wichtigsten Ereignisse Revue passieren.

Dazu gehörte an erster Stelle das Aufstellen des Maibaums - eine jahrhundertealte Tradition, die nach wie vor in der Gemeinde Lutzhorn gepflegt wird. Geschmückt hatten ihn die Freizeitkicker, die ihn gemeinsam mit FWG-Aktivisten aufstellten. In diesem Jahr übernimmt eine andere Gruppe die Dekoration. Welche, steht noch nicht fest. "Die Veranstaltung wurde gut angenommen und die Besucher haben sich ausgezeichnet unterhalten", lautete das Resümee des Vorsitzenden.

Er wies auf die Unterstützung der Jugendarbeit des entsprechenden Ausschusses hin und warf ein Schlaglicht auf den Bingoabend am 25. Januar: Da dieser erst nach der Jahreshauptversammlung stattfinde, könne auch noch kein Überschuss vergeben werden. Zu der Veranstaltung erwartet Hein etwa 80 bis 100 Mitspieler.

Die Kandidatenkür der Freien Wählergemeinschaft ist für den 17. März geplant. Für Aufbau, Bewirtung und Kinderbetreuung werden noch 15 Helfer gesucht. Nach dem Kassenbericht und erfolgter Entlastung des Vorstands gingen die Wahlen über die Bühne. Thomas Weidemann trat in die Fußstapfen des 2. Vorsitzenden Thorsten Hülquist, der nicht mehr kandidierte. Peter Licht wurde zum Beisitzer, Harm Hölscher zum Kassenprüfer gewählt.

Die Gemeindevertretung unterstützt die FWG: Diese Aussage stellte Bürgermeister Hans-Jürgen Kublun seinem Rückblick voran, in dem er sich den Projekten widmete, die auf den Weg gebracht wurden. "Wir haben ein großes Feuerwehrfahrzeug bestellt", sagte er. Was den B-Plan Nummer zehn angehe, so solle er in der zweiten Jahreshälfte in Angriff genommen werden. Die Breitbandversorgung Lutzhorns gestalte sich als schwierig - nicht zuletzt, weil es sich um eine große Flächengemeinde handelt. Kublun deutete eine mögliche Zusammenarbeit mit Barmstedt an. In einem Vierteljahr könne man mehr sagen.

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