Lob für den Barmstedter Stadtlauf

Die Zeit läuft: Das Flatterband fliegt in die Luft und die Zehn-Kilometer-Läufer stürmen los.
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Die Zeit läuft: Das Flatterband fliegt in die Luft und die Zehn-Kilometer-Läufer stürmen los.

Sportler und Veranstalter sind hochzufrieden / Wetter macht den Zuschauern zu schaffen

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11. Juni 2018, 16:09 Uhr

Voll des Lobes waren die Läufer, die gestern den 14. Barmstedter Stadtlauf absolvierten. „Es war eine schöne, eckige Streckenführung, die mir entgegen kam“, freute sich der 40-jährige Tilo Tschumi nach seinem Sieg über fünf Kilometer. „Die Anfeuerungen der Zuschauer am Straßenrand und die Musik der Drumband waren sehr motivierend und auch der Wechsel der Untergründe war für mich sehr reizvoll.“ Der Klein-Nordender siegte bei seinem ersten Start in Barmstedt in
17 Minuten, 50 Sekunden.

Auf der gleichen Distanz waren auch Barmstedts Bürgermeisterin Heike Döpke (parteilos) und der Uetersener Sportlehrer Roland Baartz unterwegs. Döpke lief erst eine neue persönliche Bestzeit und half später bei den Siegerehrungen und den Starts der Kinderläufe. Der Sportlehrer des Ludwig-Meyn-Gymnasiums war mit seinen Kindern Michel (13) und Julika (10) dabei und kam in der internen Familienwertung auf Platz zwei. „Wir waren froh, dass wir zum Laufen eine angenehme Temperatur hatten und wir fanden die Strecke sehr schön“, sagte der Familienvater bevor sein jüngster Sohnes Felix (4) bei Regen im Bambini-Lauf antrat. Baartz: „Einziger Wehmutstropfen war für mich das viele Plastik für die Getränke. Wahrscheinlich kann man das nicht verhindern, aber ich glaube nicht, dass man bei dieser Distanz auch unterwegs an die Verpflegungsstation musste.“

Schüler Calvin Asmus (17) gehörte zu den Läufern, die bereits mehrfach beim Stadtlauf mitgemacht hatten: „Mir gefällt es immer hier. Barmstedt hat eine schöne Innenstadt und eine schöne Strecke. Deswegen komme ich immer wieder gern her. Und mit meiner Zeit knapp unter 43 Minuten für die zehn Kilometer bin ich auf jeden Fall zufrieden.“ Den Sieg auf der Langstrecke sicherte sich Alexander Schilling (Bramstedter TS). Er hatte sich mit dem Ex-Barmstedter Niels Goerke schon in der ersten Runde des Laufes klar vom Feld abgesetzt. Der ehemalige Profi-Triathlet und Ironman-Teilnehmer Goerke freute sich bei der Siegerehrung in seiner Heimatstadt wieder schnell laufen zu können.

Bei den Frauen gab es auf beiden Hauptdistanzen „Wiederholungstäterinnen“: Stephanie Rösener von „Bevern runs“ siegte das dritte Mal in Folge über fünf Kilometer. Auf der Langstrecke dominierten das zweite Mal die Zwillinge Denise und Nadine Hoffmann aus Oldenbüttel. Sie wollen im Herbst beim Münchner Marathon starten. „Wir hatten Barmstedt letztes Jahr im Internet entdeckt und es hat uns gut gefallen. Daher sind wir heute wieder hier“, sagt Siegerin Denise Hoffmann. „Es war der richtige Wettkampf, um nach unseren Verletzungspausen wieder in Schwung zu kommen“, bekräftigt Nadine Hoffmann, die dieses Mal trotz Regens schneller war als im Vorjahr.

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