Leukämie: Menschen aus dem Kreis Pinneberg retten Leben

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01. Februar 2013, 01:14 Uhr

Pinneberg/Köln | Vor zwei Jahren, am 8. Januar 2011, haben die Menschen im Kreis Pinneberg alle Rekorde gebrochen und gezeigt, dass sie bereit sind, zu helfen. Der damals 20 Jahre alte Kevin Krüger aus Moorrege war dringend auf eine Knochenmarkspende angewiesen, um seine Leukämie zu bekämpfen. 2676 Männer und Frauen ließen sich damals in Pinneberg typisieren, weitere 496 wenige Tage später im "Stadtzentrum" Schenefeld. Damit wurde im Kreis eine der größten Typisierungsaktionen in Deutschland auf die Beine gestellt. "Aus diesen beiden Aktionen wurden 13 Menschen weltweit ein neues Leben geschenkt", berichtete Katrin Dördelmann von der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS).

Allein aus der Typisierung in Pinneberg sind laut DKMS elf Spender hervorgegangen, die mit ihrem Knochenmark einem anderen Menschen das Leben gerettet haben.

Die jüngste Spenderin wurde 1990 geboren - und sie hat auch der jüngsten an Leukämie Erkrankten nicht nur ein neues Leben geschenkt. Vielmehr hat die junge Frau geholfen, dass ein Leben erst richtig begann. Denn bei der Empfängerin handelte es sich um ein Mädchen in den USA, das in diesem Jahr seinen dritten Geburtstag feiert.

Für Kevin Krüger wurde schließlich ein "genetischer Zwilling" in den USA gefunden und er erfreut sich mittlerweile bester Gesundheit.

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