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Barmstedter Zeitung

23. Oktober 2017 | 01:13 Uhr

Neubaugebiet : Langeln soll weiter wachsen

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Die Planungen für das Neubaugebiet mit 23 Häusern sind abgeschlossen. Gemeindevertreter wollen den Satzungsbeschluss am 26. Februar fassen.

shz.de von
erstellt am 14.Feb.2014 | 16:00 Uhr

Langeln | Der nächste Meilenstein für das Baugebiet in Langeln steht kurz bevor: Während einer Sitzung der Gemeindevertretung am Mittwoch, 26. Februar, soll der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan Nummer 7 gefasst werden (siehe Info-Kasten). 23 Häuser sollen künftig nördlich der Spreekoppel und westlich der Straße Im Diek entstehen. „Die Planungen sind abgeschlossen“, sagt Bürgermeister Hans-Detlef Fuhlendorf.

Etwa drei Jahre lang hatten sich die Gemeindevertreter regelmäßig mit dem Baugebiet beschäftigt. „Es hat uns alles viel Zeit gekostet“, so Fuhlendorf weiter. Ursprünglich sollten 36 Häuser in dem Baugebiet entstehen, doch da spielte das Land Schleswig-Holstein nicht mit. „Wir mussten immer wieder nachbessern“, berichtet der Bürgermeister. Weitere Wohnhäuser seien in dem Gebiet östlich der Ringstraße geplant gewesen – dort, wo jetzt das Regenrückhaltebecken sei. „Das Land meinte, die Fläche gehöre zu einem Landschaftsschutzgebiet. Wir durften nicht rein, hätten dort aber noch weiter bauen wollen.“

Derzeit werde ermittelt, wie hoch die Erschließungskosten für das Baugebiet seien, berichtet Fuhlendorf. „Die Höhe der Summe ist noch unbekannt, wir wissen nicht, was Firmen dafür nehmen.“ Während des Bauausschusses hatte eine Mitarbeiterin der Ingenieurgemeinschaft Reese + Wulff GmbH aus Elmshorn die Pläne für die Erschließung bereits vorgestellt und mit den Ausschussmitglieder abgestimmt. So werde die neue Ringstraße als Spielstraße gebaut, Parkplätze sollen gesondert ausgewiesen werden. Bürgersteige gebe es keine, Bäume im Straßenkörper sollen dafür sorgen, dass die Autofahrer langsamer fahren. An besonderen Stellen wie der Einmündung an der Straße Im Diek sollen roten Pflastersteine verlegt werden. Das Niederschlagswasser soll in die Gräben neben der Straße abfließen.

Generell soll die Oberflächenentwässerung über Erdmulden und Gräben erfolgen, die bereits vorhanden sind. Das Regenrückhaltebecken staut den Planungen zufolge das Wasser künftig auf bis zu 30 Zentimeter Höhe auf. Dann fließt das Wasser gedrosselt ab. Bevor die Erschließung beginnen kann, müssen die Arbeiten ausgeschrieben werden.

16 Angebote für Baugrundstücke liegen der Gemeinde schon vor, so Fuhlendorf weiter. „Im Juli/August werden sie vermessen, dann können wir verkaufen.“ Die Erschließungsarbeiten sollen schon vorher beginnen, sie werden von der Gemeinde selbst finanziert. Vergeben werden die Baugrundstücke seitens der Gemeindevertretung.

Langelner Bürger hätten ein Vorrecht auf den Erwerb der Grundstücke, sagt der Bürgermeister. „Wir wollen für den eigenen Nachwuchs etwas bereit stellen.“ Durch das Baugebiet soll Langeln wachsen. Zudem wolle man dem demografischen Wandel entgegen wirken, so Fuhlendorf. „Wir dürfen nicht vergreisen.“

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