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Breitband-Internet in Lutzhorn : Lange Wege lassen Ausbau stocken

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Die Gemeinde sucht nach bezahlbaren Möglichkeiten. Eine Einwohnerversammlung zum Thema ist in Planung.

Das Thema schnelles Internet wird Lutzhorn dieses Jahr stark beschäftigen. Derzeit suche man nach bezahlbaren Möglichkeiten, die Gemeinde an das Breitbandnetz anzuschließen, teilte Bürgermeister Hans-Jürgen Kublun jetzt mit. Das sei jedoch schwer: „Wir haben in Lutzhorn lange Wege zu überbrücken.“

Das Thema werde auch 2014 immer wieder auf der Tagesordnung in Lutzhorn auftauchen, so Kublun weiter. Es sei unter anderem angedacht, eine Einwohnerversammlung dazu zu veranstalten, um ein Meinungsbild zu erhalten. „Wir wollen schauen, wozu die Bürger bereit sind“, so Kublun. Knackpunkt seien die Kosten: Er rechnet pro Anschluss mit einer vierstelligen Summe. „Es ist die Frage, wie das realisierbar ist.“ (siehe Info-Kasten)

Zufrieden ist Kublun mit der Entwicklung des Neubaugebiets. Acht Bauplätze gebe es mit einer Fläche von jeweils etwa 1000 Quadratmetern. Der Verkaufspreis wurde auf 95 Euro pro Quadratmeter festgelegt, drei Grundstücke seien bereits vergeben worden. „Ich bin optmistisch, dass wir die nächsten Wochen noch mehr verkaufen werden“, sagt der Bürgermeister. Durch den Verkauf der Bauplätze seien die Erschließungskosten bereits gedeckt worden, weitere Verkäufe würden den Haushalt aufbessern. Auch die Straße im Neubaugebiet hat mittlerweile ihren Namen erhalten – sie wird Buchenweg getauft.

Beschlossen hat die Gemeindevertretung während ihrer jüngsten Sitzung einstimmig auch den Haushalt für das Jahr 2014. Laut der Kämmerei des Amts Rantzau weist dieser derzeit einen Fehlbetrag von 69 200 Euro auf. Das sei durch Rücklagen gedeckt. Die Steuerhebesätze habe man unagetastet gelassen, so Kublun. „Die Kommune muss schauen, wo sie sparen kann und nicht – wenn es eng wird – die Steuern erhöhen.“ Mittelfristig sei es das Ziel, einen ausgegli chenen Haushalt auf die Beine zu stellen.

Eine große Aufgabe für die Gemeinde sei das große Wegenetz. „Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, dass die Wege zur Schule für Busse eis- und schneefrei gehalten werden sollen“, sagt der Bürgermeister. 40 000 Euro zahle die Gemeinde als Umlage an den Wegeverband, weitere 15 000 Euro fließen in die Wegeunterhaltung und den erwähnten Winterdienst.

 

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erstellt am 24.Jan.2014 | 12:00 Uhr

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