Land saniert Straßen rund um Barmstedt

Arbeiten in Heede, Hemdingen und dem Amtsbezirk Hörnerkirchen geplant

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30. Oktober 2018, 16:00 Uhr

Das Land Schleswig-Holstein will auch in den kommenden vier Jahren in die Sanierung von Landesstraßen in der Region Barmstedt investieren: Bis einschließlich 2022 sollen im nördlichen Kreis Pinneberg die Landesstraße 111 (L 111) zwischen Heede und Hemdingen und die L 112 zwischen Brande-Hörnerkirchen und Steinburg sowie Brande-Hörnerkirchen und Groß Offenseth-Aspern saniert werden. Das haben das Land und der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV) gestern bekanntgegeben. In Kiel stellten Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) und LBV-Direktor Torsten Conradt die Sanierungspläne und den mittlerweile zweiten Zustandsbericht für das Landesstraßennetz in Schleswig-Holstein vor.

Nach Angaben des Landes sollen bis 2022 360 Millionen Euro in marode Strecken, Brücken und Radwege investiert werden. Erstes Bauvorhaben im nächsten Jahr im Kreis Pinneberg ist die Sanierung der Landesstraße 110 – zum einen innerhalb Ellerhoops, zum anderen zwischen der A 23 und der L 107 in Tornesch. Die Erneuerung der L 111 zwischen Heede und Hemdingen ist für 2021 geplant. Bereits 2020 soll die 8,9  Kilometer lange Strecke zwischen Steinburg im Kreis Steinburg und der zentralen Kreuzung in Brande-Hörnerkirchen saniert werden. 2022 sollen dann die Baumaschinen zwischen Brande-Hörnerkirchen und Groß Offenseth-Aspern rollen. Nicht im Plan bis 2022 enthalten sind die Straßen zwischen Groß Offenseth-Aspern und Klein Offenseth-Sparrieshoop (L 113) sowie Brande-Hörnerkirchen, Bokel und Wrist (L 114).

Auch im übrigen Kreis Pinneberg rücken wieder die Baumaschinen an. Dort sollen unter anderem die L 106 innerhalb Appens (2020), die L 104 zwischen Schenefeld, Halstenbek und der A 23 (2021) sowie die L 109 zwischen dem Abzweig Holstendorf und der B 431 (2022) in Elmshorn erneuert werden. Der Kreis Pinneberg ist laut Land Schlusslicht im Sanierungsplan. Er bekommt bis 2022 insgesamt nur 26 erneuerte Kilometer. Aber: In den vergangenen Jahren waren bereits etliche Landesstraßen saniert worden. Seite 10

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