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Bahn in Osterhorn : Lärmschutz nur für wenige Häuser

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Pläne der Bahn für Osterhorn vorgestellt. Haushalt für 2016 schließt mit einem geringen Fehlbetrag von 400 Euro ab.

shz.de von
erstellt am 04.Dez.2015 | 00:32 Uhr

Osterhorn | In Westerhorn sind entlang der Bahnstrecke umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen geplant. Unter anderen soll ein drei Meter hoher Zaun die Anwohner vor zu hohen Dezibel-Werten schützen. Im benachbarten Osterhorn sollen hingegen voraussichtlich nur sporadisch Lärmschutzmaßnahmen umgesetzt werden. Das erklärte Bürgermeister Ralf Henning während der jüngsten Gemeindevertretersitzung.

Der Bund stellt seit 2007 jedes Jahr Haushaltsmittel in Höhe von einhundert Millionen Euro für die Finanzierung von Lärmschutzmaßnahmen zur Verfügung. Nachdem in den vergangenen Jahren an der Strecke Hamburg-Kiel der Abschnitt von Hamburg-Altona bis zur Haltestelle in Horst an der Reihe war, hat nun die Planungsphase für den Abschnitt von Horst bis kurz hinter Neumünster begonnen. Die Bahn plane „für Osterhorn eher einen passiven Schutz für nur vier oder fünf Häuser an der Bahnlinie, die vor 1974 gebaut wurden“, sagte Henning.

Einstimmig verabschiedeten die Gemeindevertreter die Haushaltssatzung für das kommende Jahr. Der Ergebnisplan weist einen Jahresfehlbetrag von 400 Euro aus. Der Gesamtbetrag der Erträge wurde auf 531.900 Euro und der der Aufwendungen auf 532.300 Euro festgesetzt. Das Zahlenwerk „sieht nicht schlecht aus“, sagte der Leitende Verwaltungsbeamte Sven Werner. Der sehr geringe Fehlbetrag sei „ein Traum“.

Die Gemeindeanteile an der Einkommenssteuer in Höhe von 165.900 Euro und an der Umsatzsteuer in Höhe von 18.800 Euro wurden auf der Grundlage der Steuerschätzung vom November 2015 berechnet. Im Finanzhaushalt beläuft sich der Gesamtbetrag der Einzahlungen aus laufender Verwaltungs- und Investitionstätigkeit auf 522.300 Euro und der der Auszahlungen auf 494  900 Euro. Der Finanzplan weist somit einen Jahresüberschuss von 27.400 Euro aus.

Ebenfalls auf einhellige Zustimmung der Kommunalpolitiker stieß die Eröffnungsbilanz der Gemeinde Osterhorn zum Stichtag 1. Januar 2014. Der seither doppisch (doppelte Buchführung in Konten) geführte Haushalt listet auf der Aktiva-Seite eine Bilanzsumme in Höhe von knapp 1,23 Millionen Euro auf. Hierzu zählen Anlage- und Umlaufvermögen. Die gleiche Summe ergibt sich auf der Passiva-Seite, zu der unter anderem Eigenkapital und Verbindlichkeiten gerechnet werden. Die umfangreichen Berechnungen seien von der Verwaltung „sehr sorgfältig gemacht worden“, lobte Henning.

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