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Umgehungsstrasse Barmstedt : L75 wird ab April voll gesperrt

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Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Barmstedts Umgehungsstraße wird saniert. Autofahrer müssen sich auf weite Umwege einstellen. Anlieger werden zur Kasse gebeten.

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erstellt am 02.Feb.2017 | 12:00 Uhr

Barmstedt | Die Landesstraße 75 (L75) in Barmstedt wird in diesem Jahr teilweise ausgebaut. Das hat der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV) Itzehoe mitgeteilt. Aufgrund der Erneuerung der Krückaubrücke  im Zuge der Wittenberger Straße in Elmshorn müssen – wie berichtet – die Bauarbeiten in Offenau verschoben werden. Auch  auf der Pinneberger Landstraße zwischen dem Kreisel und der Moltkestraße in Barmstedt werde nicht gebaut, so der LBV. In beiden Fällen dient die L75 als Umleitungsstrecke während der Arbeiten in Elmshorn.

Gebaut werde dieses Jahr aber zwischen dem Kreisel Pinneberger Landstraße/ Spitzerfurth und der Hoffnunger Chaussee in Heede, so der LBV.  Betroffen sind unter anderem  Spitzerfurth, Mühlenweg und Hamburger Straße. Die Ausschreibung für das Projekt laufe bereits.

Ab April soll der Abschnitt zwischen dem Kreisel an der L110 und dem Ortseingang Heede (Hamburger Straße/Mühlenweg/Spitzerfurth) ausgebaut werden. Für die betroffenen Autofahrer, die Barmstedt über die L75 umfahren, wird das weite Umwege bedeuten. „Wir gehen zurzeit davon aus, dass die Straße während der Bauzeit komplett gesperrt wird“, sagte Fachamtsleiter Uwe Dieckmann am Montag im Bauausschuss. Der Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr habe der Stadt mitgeteilt, dass eine „weiträumige Umleitung“ geplant sei.

Ausbau erfolgt in mehreren Abschnitten

Der Ausbau werde in mehreren Abschnitten erfolgen, sagte Fachamtsmitarbeiter Dirk Rennekamp gestern. Als erstes solle die Kreuzung Mühlenweg/Heederbrook/ Kampstraße saniert werden, um die Beeinträchtigungen für den Busverkehr so gering wie möglich zu halten. Bislang ist als Starttermin der 7.  April – der Beginn der Frühjahrsferien – geplant. „Das wird wohl so bleiben“, sagte Rennekamp. Wie lange die Arbeiten dauern werden – vorgesehen ist Ende August –, sei dagegen unklar.

Die weiträumige Umleitung sei sinnvoll, um Ausweichverkehre über die angrenzenden Wohnviertel zu vermeiden, so der Ausschussvorsitzende Ortwin Schmidt (CDU). Anwohner würden aber zu ihren Grundstücken kommen. Allerdings befürchte er erheblichen Zusatzverkehr auf den Umleitungsstrecken – schließlich sei die L75 Barmstedts verkehrsreichste Straße.

Kosten für den einzelnen sollen sich in Grenzen halten

Auf die Anlieger der Ausbauabschnitte werden zudem Kosten zukommen: Die Stadt wird im Zuge des Ausbaus die Straßeneinläufe erneuern lassen, und die dafür veranschlagten Kosten in Höhe von 115.000 Euro seien umlagefähig, wie Fachamtsmitarbeiter Peter Knaak erklärte. Die Belastungen für den einzelnen dürften sich aber in Grenzen halten, wie Schmidt ergänzte: Die Straße sei lang und habe dementsprechend viele Anlieger.

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