Barmstedt : Kulturverein Pfiff feiert zehnjähriges Bestehen

Mit warmen Worten begrüßte Rolf Klose die Pfiff-Mitstreiter und ihr kulturbegeistertes Publikum.
Mit warmen Worten begrüßte Rolf Klose die Pfiff-Mitstreiter und ihr kulturbegeistertes Publikum.

Empfang im Humburg-Haus:„Uns eint die Begeisterung für Kultur“. Verein kommt ohne Zuschüsse aus.

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02. Juni 2015, 10:00 Uhr

Barmstedt | Und wieder einmal hat der Barmstedter Kulturverein Pfiff für ein volles Humburg-Haus gesorgt – diesmal allerdings in eigener Sache: Er feierte am Sonntag sein zehnjähriges Jubiläum mit Freunden und Unterstützern. Auch Bürgermeisterin Heike Döpke und Vertreter der Barmstedter Fraktionen gehörten zu den etwa 100 Gästen.

„Begeisterung für die Kultur“ vereine sie alle, sagte Pfiff-Chef Rolf Klose, der den vielen Barmstedtern dankte, die die Arbeit des Kulturvereins ermöglichen – und das aus eigener Kraft, „ganz ohne Steuergeld“. So sei auch der Flügel ohne öffentliche Gelder finanziert worden. Einer der von Klose Gelobten – Jazzpianist Rainer Schnelle, dessen musikalischer Rat für den Verein stets eine verlässliche Größe ist – untermalte die Feierstunde zusammen mit Sänger Melvin Edmonson mit Klassikern aus seinem Repertoire. Ein spontanes Geschenk machte die Pianistin Ekaterina Dubkova: Sie testete den mechanischen Grenzbereich des Flügels mit einer furiosen Tarantella von Franz Liszt.

Aber was wäre Pfiff ohne sein treues Publikum? Stellvertretend für alle treuen Kulturliebhaber aus Barmstedt und Umgebung würdigte Klose Christa Hamer. Sie ist eine derjenigen, die seit Anbeginn nahezu keine Pfiff-Soirée ausgelassen haben. „Wir freuen uns schon immer auf den nächsten Abend“, sagte sie. Sie schätze die „familiäre Atmosphäre“, die thematische Vielfalt und die künstlerische Qualität, die der Kulturverein nach Barmstedt hole. Und ein weiteres Argument, wie sie schmunzelnd in Richtung der Pfiff-Catering-Gruppe sagte, die auch am Sonntag wieder Großeinsatz hatte: „Man wird immer gut verpflegt.“

Bis zum Jahresende wartet der Barmstedter Kulturverein noch mit vier Veranstaltungen auf. Am Freitag, 26. Juni, wird Kabarettist Lutz von Rosenberg-Lipinsky im Humburg-Haus (Chemnitzstraße 10) zu Gast sein. Am Donnerstag, 27. August, steht ein Flamenco-Abend mit dem Miguel-Iven-Quartett auf dem Programm. Am Freitag, 16. Oktober, wird Matthias Stürwohldt den Zuschauern „Texte frisch ab Hof“ zu Gehör bringen, und am Freitag, 30. Oktober, werden die Singer/Songwriter Iain Matthews (Gesang, Gitarre) und Egbert Derix (Klavier) auftreten. Alle Abende beginnen um 20 Uhr. Die Eintrittspreise sind unterschiedlich. Nähere Informationen im Internet unter www.pfiff-ig.de.
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