Bokholt-Hanredder : Krückaubrücke wird Ende März instand gesetzt

Wird saniert: Die Krückaubrücke nahe der A23.
Wird saniert: Die Krückaubrücke nahe der A23.

Das Technische Hilfswerk will am 29. März morsche Pfosten und Bretter des Bauwerks über die Krückau erneuern.

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05. März 2014, 16:30 Uhr

Holz splittert ab, Pfosten sind morsch, Bretter sind locker: Der Zahn der Zeit hat seine Spuren an der Holzbrücke über die Krückau beim Reihergehölz in Bokholt-Hanredder hinterlassen. Dabei ist das Bauwerk ein wichtiges Teilstück des Krückauwanderwegs, der Elmshorn mit Barmstedt verbindet. Am Sonnabend, 29. März, will das Technische Hilfswerk (THW) die Brücke wieder fit machen. Das teilte Rüdiger Ahrens (FWG) während der jüngsten Sitzung des Umwelt- und Verkehrsausschusses in Bokholt-Hanredder mit. „Ich hoffe, dass die Brücke Ende März wieder instand gesetzt ist“, so der Ausschussvorsitzende.

Zusammen mit dem Sachverständigen Hans-Hermann Sass hatten sich Bürgermeister Wolfgang Mohr (CDU) und seine Stellvertreterin Katrin Weihrauch-Lenz (FWG) die Brücke bereits Ende des vergangenen Jahres angeschaut. Das Fazit: Laut Sass ist es ratsam, die Brücke in vier bis fünf Jahren zu erneuern. Mit kleineren Arbeiten wie dem Austausch von Seitenbrettern und der Sanierung morscher Pfosten könne das Bauwerk aber bis auf weiteres repariert werden – das übernehmen nun die THW-Helfer an ihrem Ausbildungstag. Zwischen 9 und 10 Uhr wollen sie mit ihrer Arbeit beginnen.

Neuigkeiten hatte Ahrens auch zu den Schwellen im Krittelmoor: Dort sollen quer auf der Fahrbahn zwei so genannte Temposchwellen installiert werden, die etwa vier Zentimeter hoch sind. Der Gemeinderat hatte das in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. „Mit dem Amt Rantzau und dem Kreis ist die Maßnahme bereits abgestimmt“, so Ahrens. Ausgelegt sind die Schwellen für eine Geschwindigkeit von bis zu 30 Kilometer pro Stunde. Für Fahrradfahrer bleiben kleine Öffnungen mit einer Breite von etwa einem Meter.

Ein Besucher der Sitzung lobte die vorgestellten Pläne: „Das sieht nach etwas Vernünftigem aus“, meinte er. Im Krittelmoor habe es bereits früher Schwellen zur Verkehrsberuhigung gegeben. Über eine dieser Schwellen sei seine Schwiegertochter damals schwer gestürzt. „Die neuen Schwellen sind nicht mit dem vergleichbar, was dort im Vorwege war“, erklärte Ahrens dazu.

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