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Barmstedt/Lutzhorn : Kreisstraße 2 soll vor Weihnachten wieder frei sein

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

In etwa acht Wochen soll die Kreisstraße 2 zwischen Lutzhorn und Barmstedt wieder für den Verkehr freigegeben werden.

shz.de von
erstellt am 20.Okt.2015 | 16:00 Uhr

Barmstedt | Die Kreisstraße 2 (K2) zwischen Barmstedt und Lutzhorn soll kurz vor Weihnachten wieder für den Verkehr freigegeben werden. Das berichtete Hans Gerd Kögebehn, Mitarbeiter der Straßenmeisterei des Kreises Pinneberg, vor Kurzem bei einem Ortstermin auf der Baustelle. „Wir haben mittlerweile mit dem eigentlichen Straßenbau begonnen“, sagte er. Der kurze Abschnitt zwischen Großendorfer Heide und der Straße Hölln könnte sogar schon wieder Ende Oktober für den Anliegerverkehr freigegeben werden. Der Kreis saniert derzeit auf einer Strecke von 1,1 Kilometern den zweiten Bauabschnitt der K2 zwischen Barmstedt und Lutzhorn. Die Baukosten in Höhe von etwa 1,7 Millionen Euro werden mit 1,2 Millionen Euro vom Land Schleswig-Holstein bezuschusst.

In den vergangenen Wochen und Monaten seien die Arbeiter unter anderen mit den Einbau der beiderseitigen Rohrleitungen beschäftigt gewesen, so Kögebehn. „Das ist sehr aufwändig.“ Über das System wird das Oberflächenwasser von der Straße abgeleitet. Später sei von dem Rohrleitungsbau aber kaum noch etwas zu sehen.

Probleme würde den Bauarbeitern der lehmige Untergrund machen, berichtete der Mitarbeiter der Straßenmeisterei. „Das ist ein ganz furchtbarer Baugrund. Er ist kaum tragfähig.“ Um eine größere Lastverteilung zu erreichen, würden daher sogenannte Geogitter verbaut werden. Das weiße Vlies ist an vielen Stellen auf der Baustelle zu sehen. „Die Probleme haben wir von Anfang an berücksichtigt“, so Kögebehn. Teurer werde der Ausbau dadurch nicht. „Es baut sich nur länger.“ Eine weitere Besonderheit der K2-Baustelle: Laut Kögebehn werde die unbelastete obere Asphaltschicht der alten Straße aufbereitet und als Unterbau wieder eingebaut.

Bereits Ende Oktober könnten Anlieger den Abschnitt zwischen Hölln und Großendorfer Heide nutzen. „Auf dem Binder kann man fahren“, berichtete Kögebehn. Probleme mit Autofahrern, die die Bau-stellenbeschilderung – so wie kürzlich an der L75 in Barmstedt – einfach ignorieren, gebe es nicht. „Ein Durchfahren ist hier nicht möglich“, sagte Kögebehn mit Blick auf die Sandmassen auf der K2. Die Umleitung führt die Autofahrer nach wie vor von Lutzhorn über Groß Offenseth nach Barmstedt. In anderer Richtung ist es genau umgekehrt.

Richtung Barmstedt rechnet der Kreis damit, dass der Untergrund wieder besser werde. Als Letztes soll ab Frühjahr 2016 der Abschnitt innerhalb Barmstedts bis zur Gebrüderstraße in Angriff genommen werden.

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