Hemdingen : Kreis reagiert schnell und stellt Warnbaken auf

Seit Donnerstag ist der Graben an der Beverner Straße laut Kreis mit Warnbaken abgesichert.
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Seit Donnerstag ist der Graben an der Beverner Straße laut Kreis mit Warnbaken abgesichert.

Während der vergangenen Wochen seien immer wieder Autofahrer beim Abbiegen in den Graben gerutscht.

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13. Januar 2015, 10:00 Uhr

Hemdingen | Der Kreis Pinneberg hat den Graben an der Einmündung Beverner Straße (K10)/Steindamm (L195) nach den jüngsten Unfällen umgehend mit Warnbaken abgesichert. Das berichtete Angela Biermann vom Tiefbauamt des Kreises gestern. „Als vergangene Woche der zweite und dritte Unfall von der Polizei gemeldet worden sind, haben wir gleich Warnbaken aufgestellt“, sagte sie. Das sei am späten Donnerstagvormittag passiert. Zuvor sei dem Kreis nur ein Unfall kurz vor Weihnachten bekannt gewesen. Während der vergangenen Wochen seien immer wieder Autofahrer beim Linksabbiegen in die Beverner Straße in den Graben gerutscht, hatte zuvor ein Anwohner der Barmstedter Zeitung berichtet.

Biermann wies weiter darauf hin, dass sich Autofahrer, die mit ihrem Wagen in den Graben rutschen, bei der Polizei melden sollten. „Wer den Durchlass beschädigt hat, wissen wir nicht“, sagte sie. „Das können wir keinem der uns bekannten Unfälle zuschreiben.“ Viele Autofahrer hätten ihre Fahrt fortsetzen können, nachdem sie aus dem Graben gezogen worden waren, hatte der Anwohner berichtet. Die Polizei sei nur bei wenigen Unfällen gerufen worden. Laut Pressesprecherin Sandra Mohr verzeichneten die Ermittler im Bereich L195/K10 in 2014 vier Unfälle, und am 6. und 8. Januar zwei weitere. Ob weitere – nicht angezeigte – Unfälle dort passiert seien, könne von Polizeiseite aus nicht gesagt werden.

Die Einmündung soll laut Biermann noch weiter abgesichert werden: Das Land habe eine verkehrsrechtliche Anordnung herausgegeben, die das Tempo in Fahrtrichtung Hemdingen auf der L195 begrenzen soll. Vor der Einmündung soll ein Tempolimit von 70, an der Einmündung ein Tempolimit von 50 Stundenkilometern gelten, während die Landesstraße 110 für den Verkehr gesperrt ist. Außerdem soll ein Warnschild mit dem Hinweis „Unfallgefahr“ aufgestellt werden.

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