Medienkonzept erarbeitet : Kommunale Halle in Barmstedt: Akustische Probleme im Visier

Die technische Ausstattung der Kommunalen Halle ist in die Diskussion geraten.
Die technische Ausstattung der Kommunalen Halle ist in die Diskussion geraten.

Kommunale Halle soll technisch aufgerüstet werden

shz.de von
20. Juli 2018, 12:00 Uhr

Barmstedt | Über eine bessere mediale Ausstattung der Kommunalen Halle in Barmstedt haben vor Kurzem die Mitglieder des Hauptausschusses debattiert. Zur Diskussion standen Beamer, Leinwand und Mikrofone. Die entsprechende Vorlage hatte die Verwaltung eingebracht. Es seien Beschwerden aus dem Publikum, auch aus den Reihen der Politik, wenn sie im Zuhörerbereich saßen, gekommen. Der Grund: Es gebe akustische Probleme, sagte der Leitende Verwaltungsbeamte Sven Werner. Die Verwaltung hatte im Rahmen der Haushaltsplanung 2018 entsprechende Mittel eingeworben, die vom Hauptausschuss mit Freigabevermerk bewilligt worden seien.

Medienkonzept erarbeitet

Daraufhin hatte die Verwaltung ein Medienkonzept und ein Konzept für die generelle Nutzung der Kommunalen Halle erarbeitet. Die große Variante mit neuen Stühlen und Tischen war bereits von einer vorherigen Hauptausschusssitzung abgelehnt worden. Eine feste Installation von Beamer und Leinwand wurde währen der jüngsten Sitzung mit acht Ja- und drei Nein-Stimmen angenommen. Zurzeit werden die beiden Teile je nach Bedarf aufgestellt. Beamer und Leinwand, die an die Decke montiert werden, kosten inklusive einer Multimediadose knapp 3 000 Euro. Für zwei Steckdosen und zwei Netzwerkanschlüsse kommen noch etwa 800 Euro hinzu. Die Leinwand soll zwischen den Säulen am Fenster mit Haltern in der Betondecke montiert werden. Dazu muss die Decke aufgestemmt werden.

Tischmikrofone abgelehnt

Für die Beamer-Halterung ist eine Unterkonstruktion an der Decke vorgesehen. Die beiden Teile haben eine Fernbedienung. Die vier Vorschläge betreff einer Ausstattung mit Mikrofonen wurden abgelehnt. Es gibt eine Lautsprecheranlage und ein schnurloses Handmikrofon. Mit fünf Ja- und fünf Nein-Stimmen sowie einer Enthaltung wurde die Anschaffung eines schnurlosen Handmikrofons mit Stativ in der Mitte der Tischkonstellation sowie vier schnurlose Tischmikrofone mit Schnabelhals sehr knapp abgelehnt. Hier sollten sich etwa fünf Ausschussmitglieder ein Mikrofon teilen. Kostenpunkt: 2000 Euro.

„Wir haben jetzt außer Beamer und Leinwand nichts weiter beschlossen, wir werden über die anderen Punkte neu diskutieren“, fasste Ausschussvorsitzender Christian Kahns zusammen.

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