Kreisjugendring in Barmstedt : KJR-Gauklershow: Ein Refugium für die Kleinkunst

Facettenreicher Schultag in der „Kalle und Kellie Zirkusschule“.  Fotos: Peter Jaster
Facettenreicher Schultag in der „Kalle und Kellie Zirkusschule“. Fotos: Peter Jaster

Das große Finale der Gaukler-Tour begeisterte die Zuschauer im Amphitheater.

shz.de von
18. Juli 2018, 12:30 Uhr

Barmstedt | Großes Finale der Gaukler-Tour des Kreisjugendringes in Barmstedt: Moderator Benjamin Morlath saß oben auf dem Gauklerwagen und begrüßte die Gäste im Amphitheater auf dem Gelände der Jugendbildungsstätte an der Düsterlohe. Vorgeführt wurde ein Schultag der „Kalle und Kellie Zirkusschule“ (KaKeZisch) mit ihrer ersten Klasse. Jonglieren stand auf dem Stundenplan. Julia, 13 Jahre alt und aus Lutzhorn, ist die jüngste Mitarbeiterin im Kreis der Gaukler: Sie führte die Übung mit Keulen, Äp-feln oder auch Bällen perfekt vor.

Gekonnt und sicher: Julia jonglierte.
Jaster
Gekonnt und sicher: Julia jonglierte.
 

Die Noten, die der strenge Lehrer Schneider dafür verteilte, bestimmte jeweils das Publikum durch die Laut-stärke seines Beifalls. Weiter ging es in den insgesamt drei Schulstunden mit Tellern auf einem Stab, den Pois, den Diabolos, den Sticks und eine schwierige Übung mit den Shaker Cups. Das Publikum sparte nicht mit Beifall. Die Jongleure waren in der ersten Ferienwoche in Halstenbek, Elmshorn und Klein-Nordende.

Gebannt verfolgte das Publikum die Vorführungen.
Peter Jaster
Gebannt verfolgte das Publikum die Vorführungen.
 

„Ein Finale hier in diesem schönen Amphitheater ist ideal. Auch das Abschluss-fest des Ferienpasses findet hier am 19. August statt und wir erwarten wieder eine große Beteiligung“, so Ingo Waschkau, Geschäftsführer des Kreisjugendrings und weiter: „Diese Theaterstätte ist durch die jüngsten Be-bauungspläne einer Kita in den Fokus gerückt. Es eignet sich aber eher für Kleinkunst und sollte für Theater oder Musik viel mehr genutzt werden. Wir sind jedenfalls offen dafür“, so Waschkau. Nach Abschluss der Vorführungen standen Geräte und Künstler den anwesenden Eltern und Kindern zur Verfügung, um alles einmal selbst auszuprobieren.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen