Kita-Neubau erstmal vertagt

Eine Option für den Standort der neuen Kita bietet eine verkäufliche Grundstücksfläche am Ende der Norderstraße.
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Eine Option für den Standort der neuen Kita bietet eine verkäufliche Grundstücksfläche am Ende der Norderstraße.

Jugend- und Sozialausschuss: Noch keine Einigung zur Standortfrage für die Errichtung einer neuen Kindertagesstätte

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23. Februar 2018, 12:14 Uhr

Der Neubau einer Kindertagesstätte in Barmstedt wird sich verzögern. Die Vertreter des Ausschusses für Jugend und Soziales verwiesen nach intensiver Diskussion über Standort und dessen Lage auf Antrag der Grünen das Thema in die Fraktionen zurück, um dort noch einmal darüber zu diskutieren. Klaus Lange vom Bauamt hatte während der Sitzung in der kommunalen Halle die fünf Flächen auf einem Plan gezeigt, die für eine Bebauung in Frage kommen. Neu ist ein Grundstück auf einer unbebauten Fläche im Steinmoor (5500 Quadratmeter), die von der Stadt gekauft werden kann. Eine weitere Option wäre am Ende der Norderstraße südlich der AKN vorhanden (11 000 Quadratmeter). Auch die Fläche ist verkäuflich. Auf den Drathschen Freiflächen gegenüber KJR und SSV-Rantzau Fußballplätzen (B-Plan 72b) hält die Stadt zwei Grundstücke für die eventuelle Bebauung eines Kindergartens frei (1500 Quadratmeter).


Bereits im Dezember beschlossen

Möglich ist auch der Ankauf von Flächen im Baugebiet ehemals Drath-Baumschulgelände an der Großen Gärtnerstraße (2000 Quadratmeter). Im städtischen Besitz ist die dreieckige Grünfläche zwischen KJR-Gebäude und Großer Gärtnerstraße/Düsterlohe (4000 Quadratmeter). Christian Schönfelder (FWB) wunderte sich über die Flächen, die zu den für einen Kita-Bau reservierten im B-Plan 72b hinzugekommen sind. Er wies darauf hin, dass im Dezember 2017 bereits beschlossen wurde, den Kindergarten im B-Plan 72 b zu bauen. „Wieso diskutieren wir über immer neue Flächen, wir sollten in 72b bauen, das ist der schnellste Weg“, sagte er. Klaus Kuberzig (Ball) zeigte sich überrascht von der wiederholten Diskussion über eine schnelle Einigung auf einen neuen Kinder-Bauplatz. „Die Zahlen auf den Wartelisten für Krippen- und Kitaplätze sind seit längerer Zeit bekannt“, sagte er.

Erneute Diskussionen verzögern den bau

Zudem verstehe er nicht, warum neue Vorschläge für Grundstücke dazukämen, die mit stets erneuten Diskussionen den Bau nur verzögern würden. Sabine Boretzki (FWB) wollte wissen, wie schnell die Umsetzung eines Baus möglich sei. Bis zu einem Jahr, wurde geschätzt. Ortwin Schmidt (CDU) begrüßte die intensive Diskussion über die verschiedenen Standorte.

„Bei einigen gibt es Bedenken, auch von uns, es gibt Gegenstimmen aus der Bevölkerung, wir hier haben auch noch Informationsbedarf, die Größe des Grundstücks muss auch für einen Anbau geeignet sein“, so Schmidt. Nach seiner Einschätzung würden nach den Wartelisten drei Krippengruppen und zwei Elementargruppen nötig sein. Lange schlug vor, erstmal eine Skizze zu erstellen, wie das Raumkonzept einer neuen Kita aussehen solle, um die Größe einer Fläche nach dem Ergebnis zu beurteilen.

Der entsprechende Auftrag mit der Option einer Erweiterung des Baus ging an die Verwaltung. Der Tagesordnungspunkt war auf Antrag von Ortwin Schmidt vom nichtöffentlichen in den öffentlichen Teil verlegt worden.

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