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Schule in Ellerhoop : Kinderbetreuung fast rund um die Uhr

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Nach Verlängerung der Zeiten bis 17 Uhr: Ellerhooper Schule hofft auf neue Anmeldungen von Kindern aus der Gemeinde.

shz.de von
erstellt am 18.Sep.2014 | 15:15 Uhr

Ellerhoop | Die Gemeinde Ellerhoop kümmert sich intensiv um den Nachwuchs und bietet dafür etwas ganz Besonderes: In Krippe, Kindergarten und Grundschule können Kinder von 7 Uhr sowie bis 17 Uhr betreut werden.

Um die Betreuung der Schulkinder vor und nach der Unterrichtszeit kümmert sich in erster Linie der Betreuungsverein Pass op mit fünf Mitarbeitern in seinen Räumen neben der Schule. „Unser großer Wunsch ist es, dass viele Ellerhooper Eltern ihre Kinder aufgrund unserer neuen verlängerten Betreuungszeiten wieder in unserer Schule anmelden“, sagt die Vorsitzende Meike Schönborn. Das Angebot, das Kinder vom Krabbelalter an bis zum Ende der Grundschulzeit von 7 bis 17 Uhr betreut werden, sei nur selten im Kreis Pinneberg anzutreffen.

Pass op wird vom Schulverein unterstützt, der den Schülern von 15 Uhr bis 15.45 Uhr bei den Schulaufgaben hilft. Der MTV Ellerhoop, Bücherei und Theaterverein sind ebenfalls mit im Boot. „Wir freuen uns über jeden neuen Betreuer, und wenn er lediglich als Springer zur Verfügung steht“, so Schönborn. Auch weitere Projekte sind willkommen.

Insgesamt werden 17 Schulkinder betreut, sechs davon von 7 bis 17 Uhr. Auch Kinder bis zwölf Jahre aus weiterführenden Schulen werden betreut. „Krippe, Kita und Schule sind eine große Familie“, so Schönborn. Das bestätigt der „Neuling“, der Lehrer Torsten Biermann von der GGS Barmstedt, an die die Ellerhooper Schule seit dem laufenden Schuljahr angeschlossen ist.

Biermann ist Außenstellenleiter in Ellerhoop und gibt dort auch Unterricht. Er war begeistert von der Einschulungsfeier für die neun Erstklässler – davon zwei aus Bilsen. „Familiär, herzlich, überschaubar“, sagte Biermann, dem auch das Unterrichtskonzept gefällt. „Es wird jahrgangsübergreifend unterrichtet, vier Lehrkräfte und zwei von der Gemeinde bezahlte Unterstützerinnen stehen zur Verfügung, zudem gibt es Förderstunden von einer Lehrkraft der Albert-Schweitzer-Schule“, sagt er.

Der weitere Vorteil der kleinen Schule: kleine Lerngruppen und individuelle Förderung. „Hier können die Kinder nach ihrem eigenen Tempo lernen“, so Biermann. Am Dienstag, 4. November, ist die erste Informationsveranstaltung für Eltern künftiger Erstklässler.

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