Dauerregen in Barmstedt : Keller stehen unter Wasser

Einsatz an der Gebrüderstraße: Die Feuerwehr rückte mit drei Fahrzeugen an, um einen vollgelaufenen Keller leerzupumpen.
Einsatz an der Gebrüderstraße: Die Feuerwehr rückte mit drei Fahrzeugen an, um einen vollgelaufenen Keller leerzupumpen.

Einsatz an der Gebrüderstraße dauert eineinhalb Stunden. Feuerwehrleute müssen sich durch dichten Verkehr zur Wache kämpfen.

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23. Dezember 2014, 10:56 Uhr

Barmstedt | Auf diese „Bescherung“ zwei Tage vor Heiligabend hätten die Bewohner eines Hauses an der Gebrüderstraße in Barmstedt bestimmt gern verzichtet: Wegen des Dauerregens war gestern ihr Keller vollgelaufen. „Das Wasser stand in allen Räumen etwa zehn Zentimeter hoch“, berichtete Barmstedts Vize-Wehrführer Axel Thieme. Acht Brandbekämpfer waren mit drei Fahrzeugen im Einsatz, um den Keller und einen Außenschacht leerzupumpen. „Das Wasser ist wahrscheinlich über die Kasematte in den Keller eingedrungen, weil der Schacht voll war“, sagte Thieme.

Die Hausbewohnerin hatte gegen 11.10 Uhr über den Notruf die Einsatzleitstelle Elmshorn angerufen, die den Einsatz an die Barmstedter weitergab. Für einige Kameraden sei es schwierig gewesen, die Wache an der Marktstraße zu erreichen, berichtete ein Feuerwehrmann. „An den Kreuzungen war alles verstopft, das war eine Katastrophe.“ Thieme bestätigte, dass es Probleme gegeben habe. „Es hat etwas gedauert, aber wir haben es alle geschafft. Und zum Glück war kein Menschenleben in Gefahr.“ Neuralgische Punkte seien die Kreuzungen Seestraße/Moltkestraße und Königstraße/Kuhberg gewesen. „Da staute es sich ziemlich. Ich denke aber, das lag am Wochenmarkt und an der vorweihnachtlichen Zeit.“ Anders als im Einsatz selbst, hätten die Brandbekämpfer bei der Anfahrt zur Wache keine Sonderrechte. „Da müssen wir uns in den Verkehr einreihen wie alle anderen auch.“

Der Einsatz an der Gebrüderstraße – die währenddessen vorübergehend für den Verkehr gesperrt war – dauerte fast eineinhalb Stunden. „Um 12.40 Uhr waren wir wieder an der Wache“, sagte Thieme. Für die Betroffenen begann derweil das große Aufräumen an. „Es ist alles nass“, sagte die Hausbewohnerin. „Und das kurz vor Weihnachten.“

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