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Barmstedter Zeitung

23. Oktober 2017 | 14:09 Uhr

Keine Bauarbeiten in diesem Jahr

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Wegen der anstehenden Sanierung der L 75 soll die Trinkwasserleitung in der Vosslocher Waldstraße vorerst nicht erneuert werden

Die für dieses Jahr in der Waldstraße in Vossloch geplanten Bauarbeiten werden verschoben. Das teilten die Stadtnetze Barmstedt gestern auf Anfrage dieser Zeitung mit. In der Straße war im vergangenen Jahr der Regenwasserkanal vom AZV saniert worden. In diesem Jahr wollten die Stadtnetze Barmstedt mit der Erneuerung der Trinkwasserleitung beginnen. Doch daraus wird vorläufig nichts. „Aufgrund übergeordneter Baumaßnahmen auf der Landesstraße 75 (diese Zeitung berichtete) werden wir zurückstehen“, erläuterte Hans-Jürgen Lohmann, zuständig für Gas und Wasser bei den Stadtnetzen Barmstedt. „Wir verschieben das geplante Projekt voraussichtlich um zwei, drei Jahre nach hinten.“ Die Verschiebung sei im Zusammenhang mit dem Verkehrsfluss von und nach Barmstedt zu sehen, der so gewährleistet bleiben soll.

Die Baumaßnahmen in der Waldstraße waren im April vergangenen Jahres begonnen worden. Sie waren notwendig geworden, weil der 1968 gebaute Regenwasserkanal ein erhebliches Schadensbild aufwies. Davor hatte er als Schmutzwasserkanal gedient und war entsprechend seiner neuen Funktion umgebaut worden. Das Projekt schloss auch die Erneuerung aller Regenwasser-Hausanschlussleitungen bis an die Grundstücksgrenze ein. Beide Arbeiten, also auch die ursprünglich für dieses Jahr geplante Erneuerung der Trinkwasserleitung, waren aufeinander abgestimmt.

Die Waldstraße war auch kürzlich Thema im Ausschuss für Umwelt und Verkehr Bokholt-Hanredder. Dabei sprachen die Kommunalpolitiker über verkehrsberuhigende Maßnahmen. Derzeit gilt in der Straße ein Tempolimit von 30 km/h. Anwohner glauben, dort eine starke Zunahme des Verkehrs aus den Neubaugebieten im nördlichen Teil Barmstedts festgestellt zu haben, berichtete der Ausschussvorsitzende Rüdiger Ahrens. Autofahrer würden die Strecke offenbar als Abkürzung von und nach Elmshorn benutzen. Auch das Tempolimit werde nach Meinung etlicher Anwohner nicht eingehalten.

Um die Probleme zu lösen, habe der Ausschuss eine Reihe von Anfragen an die zuständigen Behörden und die Stadt Barmstedt gerichtet, die mögliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung betreffen, so Ahrens. Im Raum stünden unter anderem eine Aufforderung an die Lohnunternehmer, die Waldstraße nicht als Durchgangsstraße zu befahren – mit berechtigten Ausnahmen – oder ein Durchfahrtsverbot für Lkw als mögliche Grundlage weiterer Maßnahmen.

Nach der offiziellen Inbetriebnahme der neuen Schrankenanlage am Bahnübergang Waldstraße/Beim Reihergehölz am vergangenen Donnerstag soll eine dritte Verkehrszählung vorgenommen werden, um neue Aufschlüsse zu gewinnen. Auch ein Ortstermin mit sämtlichen Beteiligten soll laut Ahrens durchgeführt werden.

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