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Kölln-Reisiek : Karin Röder feierlich verabschiedet

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Nach 19 Jahren als Bürgermeisterin in Kölln-Reisiek übergibt Röder die Verantwortung an Amtsnachfolgerin Kerstin Frings-Kippenberg.

shz.de von
erstellt am 09.Feb.2016 | 16:00 Uhr

Kölln-Reisiek | Die Bürgermeisterin nimmt Abschied: Zahlreiche Gäste haben vor Kurzem die Kölln-Reisieker Bürgermeisterin Karin Röder aus ihrem Amt verabschiedet. Dazu waren unter anderem Elmshorns Bürgermeister Volker Hatje, der Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann, die Landtagsabgeordnete Beate Raudies, der Leitende Verwaltungsbeamte aus Horst, Michael Lantau, diverse Bürgermeister benachbarter Gemeinden sowie Freunde, Wegbegleiter, Gemeinderatsmitglieder und Kameraden der örtlichen Feuerwehr zum Gemeindezentrum gekommen. Die Brandbelämpfer bildeten zur Begrüßung von Röder ein beeindruckendes Spalier mit Fackeln. „Von den geladenen Gästen haben fast alle zugesagt. Ich denke, das spricht für die Wertschätzung, die dir entgegengebracht wird“, erklärte ihre Amtsnachfolgerin Kerstin Frings-Kippenberg als sie die Feier eröffnete.

Bevor die Anwesenden Karin Röder feiern konnten, wurden Reden gehalten. Der erste stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde, Ulrich Schley, ergriff als Erster das Mikrofon. „Nach 19 Jahren als Bürgermeisterin übergeben Sie nun das Steuer des Schiffes Kölln-Reisiek, bleiben aber an Bord und dem Gemeinderat erhalten“, kennzeichnete er zu Beginn seiner Ausführungen diesen neuen und erfreulichen Aspekt. Schley skizzierte rückblickend diverse Inhalte der rund 42-jährigen politischen Arbeit Röders, die am 19. April 1997 zur Bürgermeisterin gewählt wurde. Nachdem sie im April 1974 als erste Frau im Kölln-Reisieker Gemeinderat vereidigt wurde, war Röder in zahlreichen Ausschüssen aktiv – die Palette reichte vom Sozialausschuss bis hin zum Sonderausschuss „Bundesstraße 5 Großflughafen Kaltenkirchen“. Am 12. April 1994 wurde sie zur stellvertretenden Bürgermeisterin gewählt und lernte in der Folgezeit von ihrem Vorgänger Erich Schulz „das Handwerkszeug zur Kommunalpolitik“. Dies machte sich in der Entwicklung des Ortes bemerkbar. Unter anderem wurden während der Amtszeit Röders vier Neubaugebiete ausgewiesen; darauf stieg die Anzahl der Einwohner. Dieses erforderte den Bau eines neuen Kindergartens – was ebenfalls realisiert wurde.

Das Wirken und die beachtlichen Leistungen in der Rolle als Dorfoberhaupt honorierten auch die weiteren Redner in ihren Wortbeiträgen, bei denen es vor allem Hinrich Ossenbrüggen gelang, seinen Ausführungen eine humorvolle Note zu verleihen. Der ehemalige Bürgermeister von Raa-Besenbek und langjährige Weggefährte Röders in der Kommunalpolitik, begann mit der Mitteilung, er hätte eine schlechte und eine gute Nachricht im Gepäck. Die schlechte: Seine Rede sei sehr umfangreich und würde drei Stunden Aufmerksamkeit beanspruchen, die gute: er habe sie zuhause liegen lassen. Auch ohne Manuskript zeichnete er ein umfassendes Bild der Amtszeit Röders, die ein Gewinn für die Menschen der Region darstelle. Er unterstrich die „zahlreichen Gemeinsamkeiten“ von Raa-Besenbek und Kölln-Reisiek. Zum Beispiel, dass die Krückau durch Kölln-Reisiek fließt und in Raa-Besenbek „vorbeikommt“ sowie die Tatsache, dass beide Gemeinden einen gemeinsamen Vorort hätten: Elmshorn.

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