Barmstedt : K2-Ausbau soll fünf Monate dauern

Die K2 ist für den Durchfahrtsverkehr eigentlich seit Dienstag gesperrt. Entsprechende Schilder weisen rund um Barmstedt auf die Umleitung hin.
Die K2 ist für den Durchfahrtsverkehr eigentlich seit Dienstag gesperrt. Entsprechende Schilder weisen rund um Barmstedt auf die Umleitung hin.

Lehmiger und sandiger Untergrund macht Ausbau der Kreisstraße aufwändig. Weitere Schutzplanken werden installiert.

shz.de von
29. Mai 2015, 16:00 Uhr

Der Kreis Pinneberg saniert in den kommenden fünf Monaten auf einer Strecke von 1,1 Kilometern den nächsten Abschnitt der Kreisstraße 2 (K2) zwischen Barmstedt und Lutzhorn. Die Straße ist daher seit Dienstag gesperrt, entsprechende Umleitungen über Groß Offenseth-Aspern sind ausgeschildert. Jetzt hat der Kreis Pinneberg weitere Details zum Ausbau bekannt gegeben. Unter anderem sollen auf der rechten Fahrbahnseite in Richtung Lutzhorn weitere Schutzplanken installiert werden.

Auf die öffentliche Ausschreibung des Projekts hin hatten sich acht Unternehmen beworben, von denen vier die Unterlagen zurückschickten, so Angela Biermann vom Tiefbauamt des Kreises. Den Zuschlag erhielt Groth & Co aus Pinneberg. „Ich hätte gern schon im April mit den Bauarbeiten begonnen“, so die Leiterin des Teams Tiefbau, „aber es hat Verzögerungen gegeben: Es muss von Seiten der Firma ja auch alles passen und organisiert werden.“ Während der kommenden Monate wird der zweite Abschnitt zwischen dem Barmstedter Friedhof und der Großendorfer Heide erneuert. Die Straße soll dabei auf 6,50 Meter verbreitert werden. Da der Untergrund schlecht – das heißt lehmig und sandig – sei, würden sich die Arbeiten sehr aufwändig gestalten. Unter anderem werden laut Biermann Geogitter über die gesamte Fläche gelegt.

Im Zuge der Sanierung werden auf der rechten Fahrbahnseite – von Barmstedt aus gesehen – auf der gesamten Länge von 1200 Metern Schutzplanken installiert. „Die andere Möglichkeit, nämlich auf die stahlfeuerverzinkten Schutzplanken zu verzichten, hätte die Fällung aller Bäume entlang der Kreisstraße bedeutet“, so Oliver Carstens, Pressesprecher des Kreises Pinneberg. „Das wäre aus der Sicht des Naturschutzes keine echte Alternative, denn Straßenbäume gehören zum Straßenbild und zum Landschaftsbild des Kreises Pinneberg. Eine Komplettfällung des Baumbestands entlang des zweiten Bauabschnittes gibt es daher nicht.“

Auch mit den Anwohnern hatte der Kreis vor Kurzem Kontakt aufgenommen. Biermann: „Wir versuchen natürlich, soweit es möglich ist, die Belange der direkten Anlieger zu berücksichtigen.“ Sei seien zu einer Anliegerversammlung auf den Parkplatz der Baumschule Noack eingeladen worden. Vertreter der beauftragten Firma und des Planungsbüros informierten sie darüber, inwieweit sie von den Straßenbauarbeiten betroffen sind.

Der Ausbau der K2 erfolgt in drei Abschnitten. Der erste, der bereits fertiggestellt wurde, umfasst die Strecke vom Kreisel bis zur Großendorfer Heide. Mit dem zweiten Bauabschnitt bis zum Friedhof hat der Kreis am vergangenen Dienstag begonnen. Als letzter Abschnitt soll im Frühjahr 2016 das Teilstück innerhalb Barmstedts bis zur Gebrüderstraße folgen.

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