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Barmstedter Zeitung

22. August 2017 | 00:31 Uhr

Barmstedt : K2: 2016 geht’s weiter

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Zurzeit wird die Lutzhorner Landstraße (K2) im Bereich zwischen Friedhof und Hölln asphaltiert. Im kommenden Jahr soll der innerörtliche Abschnitt bis zur Gebrüderstraße ausgebaut werden.

Barmstedt | Der Ausbau der Lutzhorner Landstraße (K  2) zwischen Barmstedt und Lutzhorn nähert sich dem Ende: Zurzeit wird der Abschnitt zwischen Friedhof und Hölln asphaltiert. „Innerhalb der nächsten zwei Wochen wollen wir fertig sein“, sagte Angela Biermann (Straßenverkehrsbehörde des Kreises) am Donnerstag während eines Info-Abends im Barmstedter Rathaus. Im kommenden Jahr soll der innerörtliche Abschnitt der K  2 (Lutzhorner Landstraße und Mühlenstraße) ausgebaut werden.

Die Arbeiten auf dem 1,1 Kilometer langen Teilstück sollen in fünf jeweils 200 bis 250 Meter langen Abschnitten erfolgen, erklärte Biermann den etwa 60 Anwohnern. „Wir fangen an der Gebrüderstraße an, weil die Maßnahmen sich dort als sehr umfangreich erwiesen haben.“ Der Abwasserzweckverband (azv) habe an den Schmutzwasserleitungen „einiges an Schäden“ festgestellt. Die Reparaturen „in der Tiefe“ seien sehr aufwändig, „und wir wollen auf jeden Fall fertig sein, bevor die Stadt 2017 die Gebrüderstraße saniert“. Obwohl die Arbeiten zeitig im Frühjahr beginnen sollen, werde der Ausbau im kommenden Jahr voraussichtlich nur bis zur Königsberger Straße zu schaffen sein, so Biermann.

Der Kreis werde die Fahrbahn und den Geh- und Radweg an der östlichen Seite erneuern, erklärte sie. Auf der 6,50 Meter breiten Fahrbahn werde zudem stadteinwärts ein 1,5 Meter breiter Schutzstreifen für Radler markiert. „Die restlichen fünf Meter reichen auch aus, wenn sich zwei Fahrzeuge begegnen.“ Sogar zwei Lastwagen kämen aneinander vorbei, „wenn sie vorsichtig fahren“. Allerdings dürfe auf dem Schutzstreifen niemand parken. „Das wird aber auf der anderen Fahrbahnseite möglich sein.“

Damit die aus Richtung Lutzhorn kommenden Radler sicher die Seite wechseln können, werde die Fahrbahn in Höhe der Straße Am Friedhof verbreitert und eine Mittelinsel markiert, sagte Biermann. „Das führt erfahrungsgemäß dazu, dass der Verkehr abbremst.“ Sollte die Markierung wider Erwarten nicht ausreichen, „können wir nachbessern“.

Die Stadt wird die Straßenbeleuchtung und den Gehweg auf der westlichen Seite erneuern. Der bislang asphaltierte Gehweg werde gepflastert, sagte Dirk Rennekamp (Verwaltung). 50 Prozent der Kosten – etwa 240  000 Euro – werden auf die Anwohner umgelegt, sagte Peter Knaak (Verwaltung). „Es wird aber voraussichtlich nicht mehr als ein Euro pro Quadratmeter Grundstück sein.“

Während der Bauarbeiten könnten die Anwohner ihre Grundstücke nicht immer mit dem Auto erreichen, sagte Biermann. „Aber zu Fuß oder per Rad wird das immer möglich sein.“ Zusätzliche Parkplätze – etwa am Erlengrund – würden nicht ausgewiesen. Für das DRK, das seine Fahrzeughalle an der Mühlenstraße hat und „theoretisch jederzeit einsatzbereit sein muss“, wie Vorsitzender Christian Danielczik sagte, werde eine Lösung gefunden, versicherte Biermann. Auch die Müllabfuhr werde sichergestellt. „Eine Firma bringt die Tonnen an die Straße und zurück.“

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erstellt am 20.Nov.2015 | 19:24 Uhr

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