Jugendpfleger will der Stadt beim Sparen helfen

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02. Februar 2013, 01:14 Uhr

Barmstedt | Barmstedt muss sparen - und das örtliche Jugendzentrum will dabei helfen. Stadtjugendpfleger Martin von Aspern hat daher seinen Antrag auf einen Zuschuss für das Projekt "Elternschaft auf Probe" zurückgezogen. Anbieten will er es in Kooperation mit der Grund- und Gemeinschaftsschule (GGS) aber dennoch, "weil es ein tolles und vor allem sinnvolles Projekt ist". Um die erforderlichen 1000 Euro aufzubringen, will von Aspern versuchen, private Spender zu finden. "Ich würde mich freuen, wenn es Menschen geben würde, die das unterstützen wollen", sagte er.

Bei dem Projekt, das vom Elmshorner Verein Frauen in Not initiiert wurde, erhalten Jugendliche eine Woche lang eine Puppe, die sich wie ein Baby verhält und sich merkt, wie sie behandelt wird. Das solle verhindern, dass Mädchen ohne Abschluss von der Schule abgehen "und sich sagen: ,Ich werd jetzt Mama", so von Aspern. Die Erfahrungen hätten gezeigt, dass das Konzept aufgehe. "Nach der Woche mit der Puppe sagen sie das nicht mehr." An der GGS wurde das Projekt bereits mehrfach angeboten. Es haben jeweils 15 Schüler - Mädchen und Jungen - teilgenommen.

Wer das Projekt finanziell unterstützen und so zumindest für ein Jahr sichern möchte, kann sich an von Aspern wenden. Er ist unter der Telefonnummer (0 41 23) 92 16 18 erreichbar.

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