zur Navigation springen

Barmstedt : Jugendliche wünschen sich eine Disco

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

16- bis 18-jährige Barmstedter vermissen Angebote in der Schuhmacherstadt.

Barmstedt | Eine Disco, ein Café für Jugendliche und eine zweite Jugendhütte: Das wünschen sich die Jugendlichen, die zum Jugendforum in Barmstedt gekommen waren. Unter der Leitung von Stadtjugendpfleger Martin von Aspern konnten die jungen Barmstedter sich äußern, wie jugendfreundlich die Stadt ist und was verbessert werden sollte. „Für 16- bis 18-Jährige gibt es hier nichts“, bemängelte Christos (16). Auch Anja (17) würde ein Café ohne Beisein von Jüngeren gut finden. „Die Türen des Jukids stehen euch offen“, so von Aspern. Ab 17.30 Uhr seien Kinder unter zwölf Jahren nicht mehr dort. „Trotzdem sind noch die Größeren dabei, da fühlen wir Älteren uns nicht so wohl“, entgegnete Anja.

Von Aspern schlug den Jugendlichen vor, Leute für eine eigene Party zusammenzutrommeln. „Ihr sagt euch an und erhaltet einen eigenen Raum“, bot er an. Ernst-Reimer Sass (CDU) gab zu bedenken, dass eine reguläre Disco von einem Gastronom geführt werden müsse. Die Stadt könne das nicht in die Hand nehmen. „Wir machen außerdem Suchtprävention Da können wir an 16-Jährige kein Bier ausschenken und wollen es auch nicht“, ergänzte von Aspern.

Eine zweite Jugendhütte wäre dagegen „sicher machbar, wenn ihr euch bei der Suche nach dem Standort und am Aufbau beteiligt“, sagte Hauke Schmidt (CDU). Die Idee kam auf, eine Hütte während einer Projektwoche in der Schule zu fertigen.

Aylin (15), Schülersprecherin der Grund- und Gemeinschaftsschule, berichtete von der positiven Resonanz auf die neue Schulhofgestaltung. Die Schüler wünschten sich aber für die Pausen andere Bälle als die vorhandenen Softbälle.

Beim Kinderforum ging es den Teilnehmern um die Spielgeräte auf dem Schulgelände. Cyrem (8) wünscht sich einen Kletterpark, Emely (8) eine Schaukel, Ceciley (11) Kletterstangen und eine Rutsche. Angelina (9) hätte gern einen Streichelzoo. Bürgermeisterin Heike Döpke (parteilos) schlug vor, die Schule könnte den Kaninchenzuchtverein einladen.

Obwohl im Vorfeld 900 Elternbriefe als Einladung zum Kinder- und Jugendforum an den Schulen verteilt worden waren, hatten sich nur zehn Teilnehmer eingefunden. Das werteten die Politiker und von Aspern als Zeichen dafür, „dass die meisten jungen Menschen mit Barmstedt zufrieden sind“.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 24.Nov.2015 | 00:32 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen