Stadtmarketing : Jetzt sind die Ideen der Barmstedter gefragt

Hoffen beim Thema Stadtmarketing auf eine große Resonanz seitens der Bevölkerung: Wolfgang Heins (von links), Heike Döpke, Linda Vogt-Gröncke und Christopher Siebe.
Hoffen beim Thema Stadtmarketing auf eine große Resonanz seitens der Bevölkerung: Wolfgang Heins (von links), Heike Döpke, Linda Vogt-Gröncke und Christopher Siebe.

Ein professionell erstelltes Konzept soll klären, wie und in welcher Form Stadtmarketing für Barmstedt sinnvoll ist.

shz.de von
06. März 2018, 16:45 Uhr

Barmstedt | Die Schusterstadt Barmstedt verfügt über viele Potenziale. Sie ist verkehrsgünstig gelegen, besitzt eine überaus reizvolle Umgebung, dient vielen Menschen als besonders schöne Wohnstadt samt pulsierendem Gewerbe und vielseitigem Kulturbetrieb. Doch wie können die verschiedenen Stärken dieser Kleinstadt sinnvoll gebündelt beziehungsweise etwaige Defizite behoben werden? Macht eventuell ein Management, das das Leben der gesamten Stadt, ihrer Bürger und Einrichtungen im Fokus hat, Sinn? Das Thema Stadtmarketing wird zumindest schon seit längerem im Rathaus und in den politischen Gremien der Stadt diskutiert - und nun soll es konkret werden.

Professionelle Begleitung

Im Klartext: In Zusammenarbeit mit der GLC Glücksburg Consulting AG wird in den kommenden Monaten ein schlüssiges Konzept erarbeitet, aus dem hervorgeht, wie und in welcher Form Stadtmarketing für Barmstedt Sinn macht. „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir mit der GLC nun eine professionelle Begleitung bei dieser Aufgabenstellung gefunden haben“, erklärt Bürgermeisterin HeikeDöpke. Das heute in Hamburg ansässige Unternehmen sei bereits seit mehr als 20 Jahren in der Kommunalberatung aktiv und verfüge über einen großen Erfahrungsschatz, um entsprechende Entwicklungsziele nach Auswertung zahlreicher Informationen formulieren zu können. Doch bis es nun auch für Barmstedt soweit ist, muss noch einiges getan werden. „Am Anfang steht zunächst die Situationsanalyse, womit unter anderem Bereiche wie Tourismus, wirtschaftliche Situation und Veranstaltungsmenge genauer betrachtet werden“, erläutert Linda Vogt-Gröncke von der GLC, die derzeit damit beschäftigt ist, gemeinsam mit ihrem Kollegen Christopher Siebe die „Ist-Analyse“ anhand umfassender Unterlagen der Stadt vorzunehmen. Doch damit nicht genug, denn auch die Meinung der Bürger ist gefragt.

Dialogplattform eingerichtet

„Wir haben im Internet unter der Adresse www.barmstedt.stadtmarketing.de eine Dialogplattform eingerichtet, die ab sofort zugänglich ist“, so Vogt-Gröncke . Dort gäbe es Kontaktformulare, wo die einzelnen User nicht nur eigene Projektideen beschreiben können, sondern sich auch über Stärken und Schwächen des derzeitigen Lebens in Barmstedt äußern sollen.

Der „Dialog für Ideen“ soll seinen Höhepunkt mit einer Bürgerversammlung erleben, die für den kommenden Juni geplant wird. Begleitet wird der jetzt gestartete Findungsprozess, aus dem die Entwicklungsziele und die entsprechenden Maßnahmen, die zu ergreifen sind, letztendlich resultieren, von einer Lenkungsgruppe mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Vereinen und Verbänden der Schusterstadt. Welche Organisationsform und Finanzierung für das Barmstedter Stadtmarketing in Frage kommt, soll bis zum Spätsommer geklärt sein. „Als Zieltermin haben wir den September ins Auge gefasst“, betont Wolfgang Heins, Pressesprecher der Stadt Barmstedt.

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