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Jugendfeuerwehr Rantzau : „Jeder steht für jeden ein“

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Es war die erste Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Rantzau in Bilsen. Vier Nachwuchskräfte sind aufgenommen worden.

Rantzau | Der Nachwuchs der Freiwilligen Feuerwehren ist gesichert – zumindest im Amtsgebiet Rantzau. Gleich vier Anwärter für die Jugendfeuerwehr Rantzau (Bilsen, Hemdingen, Heede, Langeln) begrüßte Jugendwartin Sandra Marquardt (Heede) während der ersten Jahreshauptversammlung der Wehr vor Kurzem im Dörpshuus in Bilsen.

Aktuell werden 17 Jungen und neun Mädchen ausgebildet. Der Versammlungsraum, in dem Marquardt die Jugend, die Wehrführung und Bürgermeister der vier Gemeinden sowie Vertreter des Amts Rantzau, der Kreisjugendfeuerwehr und Wehrvertreter der benachbarten Jugendwehren begrüßte, platzte aus allen Nähten. Bilsens Wehrführer Peter Wrage bekräftigte den Schritt, die Jugendfeuerwehr Barmstedt/Rantzau (JuBaRa) in drei kleinere Gruppen aufzuteilen, was Anfang 2013 geschehen war. „Die Arbeit ist dadurch nicht weniger geworden, aber Betreuer und Ausbilder können besser auf den Einzelnen eingehen“, so Wrage.

Die Jugendwehr Rantzau gründete sich am 16. Februar 2013. Jugendgruppenleiter Marek Clasen (Hemdingen) brachte mit seinem Jahresbericht die Versammlung zum schmunzeln. Die Aktionen wie Pfingstzeltlager, Sommerabschlussübung, Besuch der Karl-May-Spiele, Kreisjugendfeuerwehrtag und Weihnachtsfeier erhielten ausnahmslos die Zusätze „lustig, nett“. Das Ausbildungswochenende bei der Barmstedter Wehr bekam zusätzlich ein „super“, was deren Wehrführer Uwe Schinkel zum Dank veranlasste.

Ein besonderes Geschenk hatte Kreisjugendfeuerwehrwart Ernst-Niko Koberg mitgebracht. Er überreichte dem neuen Jugendgruppenleiter Tim Inselmann eine Urkunde der deutschen Nationalstiftung. Diese hatte 2013 alle 18 000 Jugendwehren im Bundesgebiet mit dem deutschen Nationalpreis ausgezeichnet – für die Jugendarbeit, die weit über den Brandschutz hinausgehe.

Koberg kündigte die Jubiläums-Fahrradtour an, die vom 14. bis 19. Juli in Etappen durch Schleswig-Holstein führen wird. Anlass: der 50. Geburtstag der Jugendfeuerwehr. An der Radtour können alle Feuerwehrleute teilnehmen. Die Reise beginnt in Övenum auf Föhr, wo 1882 die erste Jugendwehr aus der Not heraus entstand. „Die Fischer waren auf Walfang, während ihrer langen Abwesenheit musste die Jugend Feuer löschen“, erzählte Koberg. „Am 17. Juli treffen wir in Barmstedt ein“, so Koberg.

Marquardt bedankte sich anschließend bei den Ausbildern der Jugendlichen für ihr enormes Engagement. „Wir sind eine gute Rantzau-Truppe, jeder steht für jeden ein“, so die Löschmeisterin.

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erstellt am 05.Feb.2014 | 16:00 Uhr

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