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„Trauriges Bild für die Gesellschaft“ : Jahreshauptversammlung des Ellerhooper SoVD-Ortsverbands

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Heike Lorenzen vom Kreisverband des Sozialverbands kritisiert Schwierigkeiten bei Behördengängen. Dümichen im Amt bestätigt.

shz.de von
erstellt am 24.Feb.2016 | 16:00 Uhr

Elerhoop | Immer mehr Menschen brauchen Hilfe, wenn es um Behördengänge geht. Das hat die Jahreshauptversammlung des Ellerhooper Ortsverbands im Sozialverband Deutschland (SoVD) ergeben. Während der Versammlung wurde der Vorsitzende Eike Dümichen zudem einstimmig in seinem Amt bestätigt.

„2015 suchten 4895 Mitglieder Rat in der Kreisgeschäftsstelle, die mit den Sozialversicherungsträgern nicht klar kamen, Tendenz steigend. Das ist ein trauriges Bild für unsere Gesellschaft“, sagte Heike Lorenzen aus dem Vorstand des Kreisverbands. Ein Schwerpunkt sei die gesetzliche Rentenversicherung, Krankenkassenbeiträge, Anerkennungen als Schwerbehinderungen, Grundsicherung für Arbeitssuchende sowie Arbeitsförderung. „Wir haben 2015 etwa 500.000 Euro Nachzahlungen für Mitglieder gerichtlich erstritten“, sagte Lorenzen. Der Kreis habe etwa 13.000 Mitglieder, das Land Schleswig-Holstein 135.000. „Wir haben den zweitgrößten Landesverband hinter Niedersachsen in Deutschland“, sagte sie.

Dümichen ergänzte, dass der Erfolg für Mitglieder vor dem Sozialgericht in Itzehoe bei den Sachgebieten Schwerbehinderung und Rentenrecht deutlich über 50 Prozent liege. „Unser Ortsverband hat 250 Mitglieder aus 21 Gemeinden“, nannte Dümichen Zahlen. Davon entfallen 110 auf Ellerhoop, 30 auf Hemdingen, 27 auf Bevern, 17 auf Barmstedt. An Ausfahrten und Veranstaltungen hätten insgesamt 569 Personen teilgenommen. „Das ist gegenüber 2014 ein Zuwachs von zehn Prozent“, betonte er. Ältere und kranke Mitglieder seien besucht und besondere Hochzeitstage bedacht worden. Dümichen dankte dem Vorstand, besonders Schatzmeisterin Anke Offermann, die Aktivitäten mit geschickter Verhandlungstaktik kassenschonend organisiert habe. Er dankte Brigitte Mohr, die dem Vorstand mehr als 15 Jahre gedient habe. „Es wäre toll, wenn sich jüngere Leute im Vorstand engagierten. Wir amtierende Mitglieder werden nicht jünger“, appellierte er.

Bei den Neuwahlen ergab sich folgendes Ergebnis: Stellvertretende Vorsitzende: Birgit Dümichen, Schatzmeisterin: Anke Offermann, Schriftführerin: Astrid Hatje, Frauensprecherin: Maggi Naujoks, Beisitzer: Gerd Göttsche, Gabi Krohn, Karin Gerstenberg, Karl-Heinz Naujoks, Jens-Uwe Friedrichsen.
Für langjährige  Mitgliedschaft wurden geehrt: Marlies Wulff, Thea Schuldt, Ingrid Bluhm, Bruno Volkmann, Uwe Lohse, Erich Müller (jeweils 15 Jahre), Marliese Münster, Lotte Behn, Norbert Böck, Martin Sommer, Elisabeth Sass (20), Margaretha von Deyn, Edith Möller, Hennry Brose (25), Ursel Hartz, Irma Trepka (30), Anke Offermann (35), Hildegard Pingel (40), Anneliese Bumann (45).
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