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Ellerhoop : Internetgeschwindigkeit im Ort bleibt ausbaufähig

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Ellerhoop beteiligt sich an einem Breitband-Projekt.

Ellerhoop | Die Geschwindigkeit der Internet-Verbindung in der Gemeinde Ellerhoop ist hinnehmbar. Im Ortskern würden die Anwohner mit bis zu 16 Mbit/s surfen können, allerdings nehme die Geschwindigkeit mit zunehmender Entfernung zum Ortskern ab, so Bürgermeisterin Wiebke Uhl auf Anfrage der Barmstedter Zeitung. „Wir hören bis jetzt noch keine Klagen, auch nicht von den Gewerbebetrieben“, sagte sie.

Um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein, nimmt Ellerhoop am Breitband-Projekt der Ämter Rantzau und Elmshorn-Land teil. Politik und Verwaltung wollen damit den Ausbau des Glasfasernetzes in der Region voran treiben. Erste Ergebnisse einer Markterkundung sollen am kommenden Montag, 3. November, während des Finanzausschusses des Amts Rantzau vorgestellt werden.

Im neuen Ellerhooper Baugebiet Pferdekoppel werden für schnelleres Internet gleich Leerrohre mit verlegt. „Wir wollen mit der Zukunft gehen“, so Uhl. Bei einer Bedarfsumfrage, die die Ämter vor kurzem durchgeführt hatten, seien zudem viele Rückmeldungen aus der Gemeinde gekommen. „Ellerhoops Bürger beteiligten sich mit 15 Prozent, wobei der Durchschnitt in den anderen Gemeinden zehn Prozent betrug“, so Arne Zentner, Hauptamtsleiter beim Amt Rantzau. Von den 15 Prozent räumten 60 Prozent ein, dass der Ist-Zustand der Internetgeschwindigkeit verbessert werden könnte. „In Ellerhoop ist jedoch eine Grundversorgung gegeben“, so Zentner. Im Gegensatz zu anderen Gemeinden, wo ja fast noch getrommelt werde. „Ellerhoop hat den Vorteil, dass es über einen eigenen Hauptverteiler der Telekom verfügt“, so Zentner.

Die Ämter haben einen Lotsen engagiert, der bei der Bedarfsanalyse und dem Projektmanagement berät. „Wir haben uns Hilfe geholt, weil wir die Grundversorgung in allen unseren Gemeinden gewährleisten möchten“, so Zentner. „Das ist sinnvoll, denn für die einzelnen Gemeinden ist das Thema zu komplex und bürokratisch unübersichtlich, gerade auch, was das Vergaberecht angeht“, sagte Uhl. Als nächster Schritt soll die Ausschreibung der Glasfaserplanung erfolgen. „Wir stellen auch einen Förderantrag an das Land“, so Zentner weiter. Dieses schießt 60 Prozent der Gesamtkosten bei. „Schauen wir mal, was auf uns zukommt und wie viele Kosten die Gemeinde Ellerhoop tragen muss“, so Uhl.

Im Zuge der Sanierung der Landesstraße 110 zwischen Bevern und Ellerhoop haben die Barmstedter Stadtwerke vorausschauend Leerrohre für schnelles Internet verlegt – wie auch entlang der Kreisstraße 2 bis um Kreisel Richtung Lutzhorn. Auch dort wird die Straße derzeit saniert.

Während des Finanz- und Personalausschusses des Amts Rantzau am Montag, 3. November, wollen die Politiker über die Bereitstellung der finanziellen Mittel für die Ausschreibung und Beauftragung der Glasfaser-Planung beraten. Beginn im Sitzungszimmer des Amts Rantzau,Chemnitzstraße 30 in Barmstedt wird um 19.30 Uhr sein.
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erstellt am 31.Okt.2014 | 12:00 Uhr

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