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Jugendprogramm in Kölln-Reisiek : Internationale Völkerverständigung

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Lettisch-Deutscher Austausch startet mit buntem Empfang am Gemeindehaus in Kölln-Reisiek.

Kölln-Reisiek | Nichts trägt mehr zur Völkerverständigung und zum Frieden bei als die persönliche Begegnung der Menschen. Genau dies fördert die Gemeinde Kölln-Reisiek, die eine Partnerschaft mit dem lettischen Ergli pflegt, und der „Kölln-Reisieker Freundeskreis für Ergli und Umgebung in Lettland“. Zurzeit sind 15 lettische Jugendliche im Alter von zwölf bis 18 Jahren zu Gast bei ihren deutschen Freunden. Sie wurden am Montag im Rahmen einer facettenreichen, fröhlichen Feier am Gemeindezentrum begrüßt.

Mit dabei Bürgermeisterin Kerstin Frings-Kippenberg, der Vorsitzende des Freundeskreises, Harm Münster, sowie Kreispräsident Burkhard E. Tiemann. Sie ließen es sich nicht nehmen, die lettischen Gäste, kenntlich an den gelben T-Shirts, die sie übergestreift hatten, mit freundlichen Worten zu begrüßen und ihnen einen angenehmen und ereignisreichen Aufenthalt in der Gemeinde Kölln-Reisiek zu wünschen.

Gut vorbereitet hatte sich die Bürgermeisterin, die es auf Lettisch versuchte, was die Gäste mit starkem Beifall quittierten. Sie dankte insbesondere den Mitgliedern des Freundeskreises „für ihre tolle Arbeit, ohne die das alles nicht so funktionieren würde.“ Tiemann, zuständig für Städtepartnerschaften im Kreis, hob auf den völkerverbindenden Aspekt solcher Begegnungen ab: Das sei ein aktiver und praktischer Beitrag zur Friedenspolitik. Mitgebracht hatte er unter anderem Urkunden des Kreises Pinneberg über die 15-jährige Partnerschaft zwischen Kölln-Reisiek und Ergli, die er der Bürgermeisterin und der lettischen Gemeindesekretärin Sintija Malina überreichte.

Der Vorsitzende des Freundeskreises, Harm Münster (von links), die lettische Gemeindesekretärin Sintija Malina und Bürgermeisterin Kerstin Frings-Kippenberg freuen sich über die Urkunden von Kreispräsident Burkhard Tiemann.
Der Vorsitzende des Freundeskreises, Harm Münster (von links), die lettische Gemeindesekretärin Sintija Malina und Bürgermeisterin Kerstin Frings-Kippenberg freuen sich über die Urkunden von Kreispräsident Burkhard Tiemann. Foto: Siegfried Schilling
 

Die offizielle Begrüßung ging in ein lockeres Miteinander über, bei dem Austausch und Spaß im Vordergrund standen. Den musikalischen Hintergrund gestalteten die Moneybrothers, Akustik-Band aus Elmshorn. Die 15 jungen Menschen aus dem lettischen Ergli, die einer der Feuerwehr oder dem Technischen Hilfswerk (THW) vergleichbaren Organisation angehören, halten sich eine Woche lang in Kölln-Reisiek auf. Untergekommen sind sie gemeinsam mit 15 Angehörigen der Jugendfeuerwehr in der Grundschule, wo sie laut Harm Münster „rundum mit deutscher Küche“ verpflegt werden.

Ein interessantes und abwechslungsreiches Freizeitprogramm sorgt dafür, dass Langeweile nicht aufkommen kann. So besuchen sie beispielsweise den Wildpark Schwarze Berge im Süden Hamburgs sowie die Kreisfeuerwehrzentrale in Tornesch-Ahrenlohe. Sie haben sicherlich viel zu erzählen, wenn sie wieder daheim sind.

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erstellt am 09.Aug.2017 | 16:30 Uhr

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