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Offenseth-Aspern : Informative Einblicke in den Alltag

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Besser als im Vorjahr: Beim Tag der offenen Tür beim Therapiezentrum „Ahornhof“ herrschte reger Andrang.

Im vergangenen Jahr hatte die Geschäftsführung des „Ahornhofs“, Claus H. Dörfler und Ehefrau Angelika Fischer-Dörfler, den jährlich veranstalteten „Tag der offenen Tür“ vorverlegt: Die Resonanz war enttäuschend. Insbesondere Vertreter von Ämtern und Behörden, an die sich die Veranstaltung in erster Linie richtete, machten sich rar. In diesem Jahr öffnete die Einrichtung für Suchtkranke zum üblichen Termin (3. Oktober) ihre Türen, und das zahlte sich aus. Viele interessierte Besucher fanden sich dort ein, um einen Blick in die verschiedenen Bereiche zu werfen und sich über die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bewohnerinnen und Bewohner zu informieren.

Beim „Ahornhof“ sind auch verschiedene Projekte angesiedelt wie beispielsweise JiMs Bar. Wer mehr darüber erfahren wollte, konnte sich an die fachkompetenten Mitarbeiter der Einrichtung wenden, die gern Auskunft gaben und die Hintergründe und Ziele erläuterten. An einigen Ständen wurden Gemüse und Obst präsentiert, das auf dem Ahornhof sinnvollerweise angebaut wird.

Der „Ahornhof“ wurde am 1. Oktober 1985 von Claus H. Dörfler und Ehefrau Angelika Fischer-Dörfler ins Leben gerufen. Damit beabsichtigten sie, eine Versorgungslücke für chronisch suchtkranke Menschen zu schließen, für die eine medizinische Reha nicht möglich war und die häufig nach einer Akutbehandlung ohne jegliche Perspektive aus dem Krankenhaus entlassen wurden. Ziel war es letztendlich, suchtkranken Menschen einen Weg aus der Abhängigkeit zu eröffnen, indem sie an das anknüpften, was diese konnten und wussten. Heute ist das Therapiezentrum ein sozialwirtschaftliches Unternehmen, das überwiegend überregional genutzt wird und viele Partner in Schleswig-Holstein für eine Zusammenarbeit im Sinne der betreuten Menschen gewinnen konnte.

Aufgenommen werden Erwachsene mit einer Suchterkrankung sowie, chronisch alkohol- und medikamentenabhängige Frauen und Männer, deren Suchterkrankung häufig durch weitere psychische oder somatische Erkrankungen und Beeinträchtigungen begleitet wird.

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erstellt am 07.Okt.2013 | 16:00 Uhr

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