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L75-Ausbau im Sommer : Info-Abend für Heede und Langeln

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Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Der Landesbetrieb informiert die Bürger der beiden Gemeinden am 2. Juni über die Pläne für die Landesstraße 75.

shz.de von
erstellt am 26.Mai.2016 | 16:00 Uhr

Heede | Der Ausbau der Landesstraße 75 zwischen Heede und Hoffnung (L75), der am 20. Juni starten soll, wirft seinen Schatten voraus. „Am 2. Juni gibt es eine Informationsveranstaltung für alle Heeder und Langelner Bürger“, berichtete Bürgermeister Reimer Offermann während der Sitzung der Gemeindevertretung am Montagabend im „Heeder Damm“. Die Bürger würden dazu eine schriftliche Einladung erhalten. Die Veranstaltung am kommenden Donnerstag im Dorfgemeinschaftshaus, Schultwiete 2, beginnt um 19 Uhr.

Der erste Bauabschnitt, so Offermann, reiche vom Heeder Damm bis zur Schultwiete. Die Asphaltdecke der Straße werde abgefräst und neu asphaltiert. „Dieser Bauabschnitt wird zügig vorangehen, die weiteren dauern länger“, berichtete der Bürgermeister. „Es ist vereinbart, dass jeder jederzeit sein Grundstück erreicht“, betonte Offermann weiter. Wenn Grundstücke ein bis höchstens zwei Tage nicht erreichbar seien, werde das den Bewohnern rechtzeitig mitgeteilt. Auch werde Rücksicht auf die Erntezeit genommen. „Der Radweg wird jeweils zuerst erneuert, weil der während der Straßensanierung als Rettungsweg gilt“, so Offermann.

Hinsichtlich des Breitbandausbaus will die Gemeinde über das Amt Rantzau Zuschüsse vom Bund beantragen, um die Außenbereiche zu erschließen – gemeinsam mit den Gemeinden Langeln, Bilsen, Bullenkuhlen und Bokholt-Hanredder. „Mit einer Ko-Finanzierung vom Land wird der Eigenanteil nicht so hoch“, so Offermann.

Bei der Aufstellung von Windrädern würde das Land nach Stand der Dinge über die Köpfe der Gemeinderäte entscheiden (diese Zeitung berichtete). Das will Heede so nicht hinnehmen. „Bevor dieser Planungsentwurf Gesetzeskraft erlangt, müssen wir der Landesregierung mitteilen, dass wir damit nicht einverstanden sind“, sagte Offermann. Der Gemeinderat stimmte zu. Wenn Kommunen sich beim Betrieb von Biogas, Photovoltaik und Windkraft zusammenschließen würden, würde man sich von den großen Konzernen unabhängig machen, so ein Vorschlag Offermanns.

Karl-Heinz Bonnhoff (l.) und Willi Hachmeister (r.) wurden von Bürgermeister Reimer Offermann für ihre langjährige Tätigkeit im Gemeinderat geehrt.
Karl-Heinz Bonnhoff (l.) und Willi Hachmeister (r.) wurden von Bürgermeister Reimer Offermann für ihre langjährige Tätigkeit im Gemeinderat geehrt. Foto: Pergande
 

Ein Vandalismus-Schaden am Heeder Gemeindehaus sei mittlerweile bereinigt worden, so Offermann weiter. „Die Täter haben Reue gezeigt, sich bei mir entschuldigt und den Schaden repariert“, sagte er. Somit sei ein Schlussstrich zu ziehen.

Die Flüchtlingssituation, habe sich wie in viele anderen Kommunen entspannt, hieß es weiter. 21 Personen leben in der Unterkunft in Heede, 34 in der in Langeln, andere sind in Wohnungen in verschiedenen Gemeinden untergebracht. Die größte Gruppe bilden Afghanen, so die Verwaltung.

Offermann ehrte während der Sitzung zudem zwei Gemeindevertreter. Seit 30 Jahren ist Karl-Heinz Bonnhoff dabei. „Er arbeitet immer in Führungspositionen und zeichnet sich durch Hilfsbereitschaft und ein tolles Zahlengedächtnis aus“, sagte Offermann. Seit 25 Jahren sitzt Willi Hachmeister im Parlament. Er war viele Jahre lang Vorsitzender des Finanzausschusses. Offermann lobte seine ruhige und sachliche Art. Der Bürgermeister erhielt ein Geschenk für seinen immensen Zeitaufwand, die Dorfchronik zu erstellen. Das Buch ist für 25 Euro bei ihm und im Amt Rantzau erhältlich.

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