Breitbandausbau : In Höki geht es voran

Hoffen, dass das Breitband-Projekt im Amtsbereich Hörnerkirchen erfolgreich umgesetzt werden kann: Bokels Bürgermeister Wolfgang Münster (v. l.), Stadtwerke-Projektleiterin Manuela Sharnetzki, Hökis Bürgermeister Siegfried Winter, Westerhorns Bürgermeister und Amtsvorsteher Bernd Reimers, Stadtwerke-Bereichsleiter Telekommunikation Dirk Sasson, Osterhorns Bürgermeister Ralf Henning, der Leitende Verwaltungsbeamte Michael Lantau und Projekt-Betreuerin Angelika Poggensee.
Hoffen, dass das Breitband-Projekt im Amtsbereich Hörnerkirchen erfolgreich umgesetzt werden kann: Bokels Bürgermeister Wolfgang Münster (v. l.), Stadtwerke-Projektleiterin Manuela Sharnetzki, Hökis Bürgermeister Siegfried Winter, Westerhorns Bürgermeister und Amtsvorsteher Bernd Reimers, Stadtwerke-Bereichsleiter Telekommunikation Dirk Sasson, Osterhorns Bürgermeister Ralf Henning, der Leitende Verwaltungsbeamte Michael Lantau und Projekt-Betreuerin Angelika Poggensee.

Bislang haben sich bereits 30 Prozent der Haushalte dafür entschieden. Große Nachfrage nach Beratungsterminen.

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02. Dezember 2014, 16:00 Uhr

Brande-Hörnerkirchen | Der geplante Breitbandausbau im Amtsbereich Hörnerkirchen geht in seine entscheidende Phase. Nach Auskunft der Verwaltung haben sich bereits gut 30 Prozent aller Haushalte im Amt für ein Breitbandprodukt der Stadtwerke Neumünster (SWN) entschieden. „Bis zum 7. Dezember können Interessierte noch die Chance nutzen, die Anschlusskosten von 990 Euro zu sparen“, sagt der Leitende Verwaltungsbeamte Michael Lantau.

Im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung hat das Amt den Breitbandausbau an die Stadtwerke Neumünster vergeben. Ziel ist es, in mehr als 95 Prozent der insgesamt etwa 1500 Haushalte im Einzugsgebiet moderne Glasfaserkabel verlegen zu lassen. Wenn sich mindestens 50 Prozent der Haushalte für ein Produkt der Stadtwerke entscheiden, soll für rund 4,2 Millionen Euro ein passives Netz gebaut werden, das dann an die Stadtwerke verpachtet wird, damit diese ihre Breitbanddienste anbieten können.

Die Mitarbeiter der Stadtwerke Neumünster haben derzeit alle Hände voll zu tun. Die Beratungstermine in den Gemeinden werden gut angenommen. Deshalb hat sich das Amt Hörnerkirchen zusammen mit den SWN entschlossen, weitere Beratungstermine für die Bürger anzubieten. Folgende Servicezeiten stehen zur Auswahl: Brande-Hörnerkirchen: Feuerwehrgerätehaus (Steinstraße 11), 4. Dezember von 16 bis 19.30 Uhr. Amtsgebäude Hörnerkirchen (Rosentwiete 34), 1., 2. und 3. Dezember jeweils von 17 bis 19 Uhr. Westerhorn: Feuerwehrgerätehaus (Am Beek 3), 6. Dezember von 9 bis 13 Uhr. Bokel: Feuerwehrgerätehaus (Mühlenstraße 14), 5. Dezember von 15 bis 18 Uhr.

„Wir brauchen von 50 Prozent aller Haushalte in unseren Gemeinden einen Vertrag, damit wir das für die Region so wichtige Glasfasernetz bauen können“, bestätigt Amtsvorsteher Bernd Reimers. Das Amt und die SWN seien sich sicher, dass „die Bürger die Notwendigkeit und den großen Nutzen eines Glasfasernetzes erkennen werden“.

Ein besonderes Highlight verspricht das Infomobil der SWN-Net zu werden, das auf dem Hexenmarkt am 7. Dezember in Brande-Hörnerkirchen zu bewundern sein wird. Hier können sich interessierte Bürger in einem US-Oldtimer-Wohnwagen aus den 1950er-Jahren unverbindlich beraten lassen. Vor allem aber bietet der Hexenmarkt-Termin Kurzentschlossenen noch einmal die Chance, die später geforderten 990 Euro Hausanschlusskosten zu sparen. „Vorbeikommen auf dem Hexenmarkt zwischen 11 und 17 Uhr wird sich also lohnen“, so Reimers.

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