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Nabu geht mit Förster auf Exkursion : Immer weniger Insekten in der Region

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Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Das Waldgebiet Bilsener Wohld wird erstmals erkundet.

shz.de von
erstellt am 02.Aug.2017 | 12:00 Uhr

Barmstedt | Eine Waldex-kursion im Bilsener Wohld, der öffentliche Leuchtabend sowie Vogelbeobachtungen an der Pinnau: Der Nabu Barmstedt hat für die zweite Jahreshälfte wieder ein umfangreiches Programm zusammengestellt. Erster Termin wird am Sonnabend, 19. August, die Sommer-Radtour zum Schafstall des Moorvereins zwischen Groß Offenseth-Aspern und Brande-Hörnerkirchen sein, wie der Vorsitzende Hans-Peter Lohmann mitteilte. Außerdem sind in der zweiten Jahreshälfte zwei weitere Nabu-Stammtische vorgesehen.

Die Radtour startet um 14 Uhr und führt über Feldwege zum Schafstall, wo für 16 Uhr ein gemeinsames Picknick samt Grillen geplant ist. Speisen, Grillgut und Geschirr sind selbst mitzubringen. Für Getränke wird gesorgt. Für Freitag, 22. September, ist eine Waldexkursion im Bilsener Wohld geplant. „Bei einer Führung mit dem Revierförster Gerd Wolff aus Barmstedt werden wir erstmals auch das Dreieck Hemdingen, Bilsen und Quickborn erkunden“, erläuterte Lohmann. Wichtig: Für diese Wanderung bittet der Nabu um rechtzeitige Anmeldung unter info@nabu-barmstedt.de, da nur ein begrenzter Personenkreis vorgesehen ist. Startschuss der Tour ist um 17 Uhr. Treffpunkt ist der Parkplatz Bilsener Wohld an der Bundesstraße 4.

Ebenfalls am Freitag, 22. September, können Besucher im Klein Offensether Moor den Nachtfaltern auf die Spur kommen. Im Rahmen der Europäischen Nachtfalternächte veranstaltet Birgitt Piepgras dann einen öffentlichen Leuchtabend am Moorrand. Der Betreuungsverein Offensether- und Bokelseßer Moor und der Nabu Barmstedt unterstützen die Veranstaltung. Treffpunkt ist um 19.30 Uhr der Schafstall im Klein Offensether Moor.

Für Sonntag, 8. Oktober, lädt der Nabu zu einer Vogelbeobachtung an der Pinnau ein, die bei Haselau in die Elbe mündet. Die Teilnehmer fahren in Fahrgemeinschaften, um Limikolen und andere Vögel zu sehen. Treffpunkt ist um 12.30 Uhr der Parkplatz Rantzau an der Wassermühle in Barmstedt oder um 13.30 Uhr der Parkplatz am Pinnau-Sperrwerk.

Es folgt am Donnerstag, 19. Oktober, ein Vortrag zum Thema „Die Stadt – Naturfresser oder Arche? Biologische Vielfalt in der Kommune.“ „Mit dem Referenden Michael Packschies aus Eckernförde konnten wir einen anerkannten Fachmann gewinnen, der in seinem Vortrag Beispiele zeigt, wie es gelingen kann, Stadtentwicklung und Naturschutz mit einander zu verbinden“, so Lohmann. Letzter Termin des zweiten Halbjahres ist die Nabu-Weihnachtsfeier am Freitag, 8. Dezember, 19.30 Uhr, im Barmstedter Humburg-Haus.

Sorgen würden dem Nabu derzeit der weitere Rückgang vieler Insektenarten in der Region Barmstedt bereiten, so Lohmann weiter. „Das beobachtet unter anderem meine Frau bei ihren Untersuchungen der heimischen Schmetterlinge.“ Ursachen gebe es viele. „Und auch wenn viele Menschen sich darüber freuen, wenn die sogenannten Plagegeister sie nicht mehr belästigen, setzt sich das in der Nahrungskette soweit fort, bis auch die Barmstedter Störche trotz bester Wetterlage nichts mehr zu fressen haben“, sagte der Nabu-Vorsitzende.

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