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Betreuungsverein der Grundschule in Hemdingen : „Ich liebe das Mauseloch“

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Der gemeinnützige Betreuungsverein der Grundschule in Hemdingen besteht seit 1996. Zurzeit werden rund 40 Schüler aus fünf Gemeinden vor und nach dem Unterricht betreut.

Die Idee war vielversprechend, die Umsetzung engagiert und das Ergebnis seit 1996 eine Erfolgsgeschichte. Die Rede ist vom „Mauseloch“ – dem gemeinnützigen Betreuungsverein der Grundschule in Hemdingen.

„Wir möchten unsere Grundschüler vor und nach dem Unterricht verlässlich betreut und versorgt wissen“, erklärt Klaus-Peter Mohr. Er ist frischgewählter Vorstandsvorsitzender des gemeinnützigen Vereins und weiß auch seinen eigenen Nachwuchs im Gebäude an der Barmstedter Straße/Ecke Steindamm gut aufgehoben. Durch enge Zusammenarbeit zwischen Kindergarten, Grundschule und Mauseloch-Betreuern könne man größtmögliche Flexibilität erzielen, bestätigt Betreuerin Corinna Meier. (Berufstätige) Eltern können ihre Kleinen ab 6.45 Uhr abgeben. Bis 15 Uhr besteht die Möglichkeit, dass die sechs bis elf Jahre alten Kinder nach dem Unterricht im Mauseloch bleiben (ab Sommer 2014 bis 17 Uhr).

„Ein großer Vorteil ist unser Gemeinschaftsgefühl“, erklärt Mohr. Man habe kurze Wege, würde sich mit der Grundschule ein Gebäude teilen, beziehe gemeinsam Mittagessen vom Restaurant „Pfahlkrug“ aus Elmshorn, backe zusammen, habe eine Kuschelecke für ruhebedürftige Kinder, unterstütze bei den Hausaufgaben in einem separaten Raum, spiele und bastele an großen Tischen im Gemeinschaftsraum. Gibt es Organisatorisches zu besprechen, sind Schulleiterin Helga Schmidt und Reinhold Mattai, Kindergarten-Vorstand quasi in Rufweite. Man trifft sich zu monatlichen Sitzungen und begleitet die Entwicklung der Kleinen schon von Kindergartenzeiten an.

40 Kinder aus Hemdingen, Heede, Bilsen, Langeln und Ellerhoop

Finanziert wird das Mauseloch durch Elternbeiträge, Fördergelder aus Kiel sowie durch Unterstützung der Gemeinden Hemdingen, Heede, Bilsen, Langeln und Ellerhoop. Aus diesen kommen zurzeit gut 40 Kinder. Auch Heedes Bürgermeister Reimer Offermann – der Schulausschussvorsitzender ist – hat ein offenes Ohr. Gilt es im Mauseloch „anzupacken“, helfen Eltern beim Wände streichen oder der Betreuung. Das alles ist nur möglich, weil man sich untereinander kennt, schätzt und zum Wohle der Kinder „an einem Strang zieht“, erklärt Mohr.

Der sechsköpfige Vorstand hat sich in den kommenden Monaten noch viel vorgenommen – Laminat verlegen und ein verbesserter Internetauftritt sind Stichworte. Währenddessen kümmert sich Corinna Meier um ihr „Mäuse“, wie sie die Kinder liebevoll nennt. Über Handy und Co. sind sie und ihr fünfköpfiges Betreuerteam jederzeit für Eltern erreichbar, können selbst bei Eisregen oder Bahnausfall für die Kinder da sein, weil man nahe beieinander wohnt. Zurzeit wird an weihnachtlicher Dekoration gebastelt. Zum Essen können die Kinder aus eigenen Bechern trinken, die sie mit Porzellanschreibstiften bemalt haben. „Ich liebe das Mäuseloch“ hat eines auf seinen Becher geschrieben.

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erstellt am 31.Okt.2013 | 16:00 Uhr

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