Hula Hoop, Musik und Blumenkränze

Aleks Hoop (links) zeigte Hula-Hoop-Kunststücke. Saide Heidary (rechtes Bild, von links) Jule, Elsa, Johanna und Sarah fertigten Blumenkränze.  Fotos: Pergande (2)
Aleks Hoop (links) zeigte Hula-Hoop-Kunststücke. Saide Heidary (rechtes Bild, von links) Jule, Elsa, Johanna und Sarah fertigten Blumenkränze. Fotos: Pergande (2)

Fest ohne Grenzen: Besucher aus allen Nationen verbringen gemeinsam einen fröhlichen Nachmittag am Rantzauer See

shz.de von
27. August 2018, 16:00 Uhr

Bunt und fröhlich war das Fest ohne Grenzen, das am Sonnabend auf der Wiese am Rantzauer See gefeiert wurde. Besucher aller Altersgruppen der verschiedenen Kulturen spielten, bastelten, aßen, klönten und lachten miteinander. Der Auftritt von Aleks Hoop mit mehreren Hula-Hoop-Reifen begeisterte die Zuschauer, die danach selbst versuchten, einen Reifen um die Hüften schwingen zu lassen. Hala und Friederike schafften souverän etliche Umrundungen. Barmstedts Migrationsbeauftragte Andja Zdravac-Vojnovic und Bürgermeisterin Heike Döpke (parteilos) versuchten sich ebenfalls am gelungenen Hüftschwung. Was schwerer war, als vom Zuschauen vermutet.

Stimmung brachte die Band Opatan an den Strand. Mit Trommeln, der iranischen Ney Anban – ähnlich einem Dudelsack – und Gesang brachten sie mit orientalischer Musik die Füße der Zuhörer zum Wippen. Kinder bastelten unter der Leitung von Anke Harder, Monika Schwert und Elke Kunde. Saida Heidary aus Afghanistan band für ihre Tochter Elsa einen Kranz, und auch Jule, Johanna und Sarah setzten sich stolz ihren blumigen Schmuck auf den Kopf. Mehrere Jungen fertigten Flöße aus Korken, setzten eine Piratenflagge darauf und ließen sie in einer Wanne schwimmen. Andere wie Tjorve rutschten die lange ratternde Bahn hinunter.

Zum Grillen hatten die Besucher Salate und andere Köstlichkeiten nach Rezepten ihrer Heimatländer mitgebracht. Ram Ahmed und Mohammad Zeden aus Syrien gefiel der Nachmittag sehr gut. „Trotz der Regengüsse haben wir viel Zuspruch“, sagte Marina Quoirin-Nebel, die das Fest federführend mit Thomas Kahlert, Silke Beckmann, Anke Harder und Joachim Baasch (alle vom Verein Flüchtlingshilfe) organisiert hatte. Döpke freute sich, Schirmfrau der Veranstaltung zu sein, die erstmals im Rahmen der bundesweiten interkulturellen Wochen organisiert worden war. „Vielfalt verbindet, und Vielfalt ergibt sich aus Alltag, Berufsleben, Freizeit, Schule und Kirche“, sagte sie zur Begrüßung. Sie bedankte sich bei allen Helfern für deren Einsatz zum Gelingen des Nachmittags.

Auch Kahlert hob die ehrenamtliche Arbeit hervor. „Die Zusammenarbeit von Caritas, DLRG, Malteser, BMTV, THW, Spieliothek, Leuchtturm und der Barmstedter Bäcker zeigt, wie sehr in Barmstedt die Integrationsarbeit von vielen Menschen, Vereinen und Institutionen getragen und unterstützt wird“, sagte er. Er lobte auch das Sozialamt von Stadt und Amt, das stets hilfreiche Unterstützung leiste.

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