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Nachwuchs in Langeln : Hündin Hetty schafft zehn auf einen Streich

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Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Die Berner Sennenhündin aus Langeln hat zum zweiten Mal Nachwuchs bekommen. Zehneinhalb Stunden dauerte die Geburt der zehn Welpen.

shz.de von
erstellt am 14.Mai.2016 | 16:00 Uhr

Langeln | Zehneinhalb Stunden hat es gedauert – dann waren sie da: zehn kleine Berner-Sennen-Welpen. „Jeder ist einzeln gekommen, das war für Hetty ein ganz schöner Kraftakt“, sagt Gudrun Gerecke. Die Langel-nerin ist die stolze Besitzerin der Berner-Sennenhündin, die schon bei ihrem ersten Wurf vor eineinhalb Jahren zehn Junge zur Welt gebracht hatte. Am vergangenen Sonntag – passenderweise Muttertag – kam der zweite Nachwuchs, sechs Rüden und vier Hündinnen. „Ich hatte schon gedacht, es würden mindestens 15 werden, weil Hetty so extrem dick war“, sagt Gerecke. Fast 20 Kilo habe ihre Hündin während der zweimonatigen Trächtigkeit zugenommen.

Einer der Welpen sei allerdings nach ein paar Tagen gestorben, erzählt Gerecke: Hetty hatte auf ihm gelegen. „Das kommt leider immer mal vor.“ Aber alle übrigen neun seien quietschfidel. Sie hätten zwar noch die Augen geschlossen – „die öffnen sich erst nach zehn Tagen“ –, aber sie trinken wie die Weltmeister und wuseln wild durcheinander. Hetty nimmt es gelassen – und wenn Gerecke einen Welpen hochhebt, schaut sie nur kurz auf. „Sie weiß ja, dass sie ihn wiederkriegt“, sagt Gerecke schmunzelnd.

„Richtig süß“ seien die Welpen mit ungefähr sechs Wochen, sagt Gerecke. „Dann können sie draußen rumtoben und mit Emmy spielen.“ Emmy ist eine Tochter aus Hettys erstem Wurf, die Gerecke behalten hat – ebenso wie Betty, Hettys Mutter, die auch noch auf dem Hof lebt. Aus dem jüngsten Wurf will Gerecke keinen Welpen behalten. „Drei reichen“, sagt sie. Auch einen Rüden habe sie extra nicht behalten. „Das geht mit Hündinnen nicht.“ Hetty habe sie in der Nähe von Rendsburg decken lassen. „Den Rüden hatte ich über das Internet gefunden, und es hat gleich beim ersten Mal geklappt.“

Da sie Hobbyzüchterin sei, hätten Hettys Welpen keine Papiere, sagt Gerecke. „Ich will sie aber auf jeden Fall in liebevolle Hände abgeben und an Leute mit Garten.“ Berner Sennenhunde seien zwar „keine großen Läufer, aber eine Wohnung ist für sie zu klein“.

Hetty, Betty und Emmy jedenfalls haben auf dem großen Resthof am Langelner Heidkaten, auf den Gerecke vor 14 Jahren gezogen ist, ausreichend Platz. Und außer ihnen tummeln sich dort noch mehrere Katzen, Pferde, Hühner und Gänse. „Die Katze und die Gänse haben auch gerade Junge bekommen“, berichtet Gerecke, die „immer Tiere hatte“. Auf Berner Sennenhunde sei sie durch Zufall gekommen. „Meine Eltern haben Schäferhunde gezüchtet. Aber nachdem einer von denen mal ein Kind gebissen hatte, bin ich davon abgekommen.“ Später habe sie auf einem Reiterhof Berner Sennen gesehen. „Die haben mir sofort gefallen, weil sie so hübsch farbig sind und ein freundliches Wesen haben.“

Abgeben würde sie Hettys Nachwuchs ab einem Alter von acht Wochen, sagt Gerecke. Wer Interesse an einem Welpen hat, kann sich unter der Telefonnummer (0  41  23) 68  33  94 an sie wenden.

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