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Barmstedter Originale : „Holt euch euren Kram doch selbst“

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Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Seit 40 Jahren sind Heidi Perthen und Marion Kühn in der Amtsverwaltung Rantzau tätig. Zur Feier im „Zum Bootssteg“ gab es interne Döntjes.

shz.de von
erstellt am 05.Sep.2013 | 16:00 Uhr

Sie haben so einiges gemeinsam – die gleiche Ausbildung zur Verwaltungsangestellten am selben Tag in derselben Firma begonnen, heute teilen sie sich im Hauptamt ein Zimmer. Heidi Perthen (54) aus Heede und Marion Kühn (56) aus Lutzhorn arbeiten seit 40 Jahren in der Amtsverwaltung Rantzau. Als Chef gratulierte der leitende Verwaltungsbeamte Heinz Brand, ebenso die Kollegen und Amtsleiter Willi Hachmann – bei einem gemeinsamen Frühstück in der Gaststätte „Zum Bootssteg“.

Auf Wunsch der Jubilare erschien deren ehemaliger Vorgesetzter Siegfried Hannemann, der sie 26 Jahre lang bis zu seiner Pensionierung begleitet hatte. Kühn schlug die Beamtenlaufbahn ein. Sie arbeitete im Kämmereiamt und leitete mehrere Jahre die Amtskasse. Schulangelegenheiten gehören zu ihrem Aufgabenschwerpunkt. Zudem ist sie zur Standesbeamtin bestellt worden. Perthen ist als qualifizierte Fachkraft Ansprechpartnerin in den Bereichen Soziales und Jugend. Ihr Schwerpunkt sind Kindergartenangelegenheiten. Beide arbeiten im Hauptamt.

Die zweifache Mutter Marion Kühn hat als Hobbys die beiden Enkel sowie den Garten, während die Mutter eines Sohnes Heidi Perthen in der Jagdhorngruppe Bullenkuhlen das Horn bläst. Brandt überreichte den Jubilaren Blumen und sagte nicht ohne Stolz: „40 Jahre lang einem Arbeitgeber treu zu bleiben, ist eher selten – bei uns kommt es häufig vor.“ Er hoffe mit Blick auf der jugendlichen und energiegeladenen Ausstrahlung der beiden auf weitere Jahre der Unterstützung im Amt. Ehrengast Hannemann ließ es sich nicht nehmen, lustige Interna aus der gemeinsamen Arbeitszeit auszuplaudern wie die Geschichte mit den Brötchen, die damals die Lehrlinge für die älteren Mitarbeiter zum Frühstück zu holen hatten. Die kecken jungen Damen sahen das irgendwann nicht mehr ein. „Holt euch euren Kram doch selbst“, brachen sie mit der Tradition. „Übrigens hießen die heute genannten Auszubildenden damals schlicht Stifte“, so Hannemann schmunzelnd.

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