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Barmstedter Zeitung

13. Dezember 2017 | 16:15 Uhr

Haushalt : Hörnerkirchen macht 2016 Minus

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Haushalt weist Fehlbetrag von 147.800 Euro aus. Die Steuersätze bleiben aber stabil.

Brande-Hörnerkirchen | Die Gemeinde Brande-Hörnerkirchen wird sich voraussichtlich schon bald einen zweiten Defibrillator anschaffen. Ein erstes Gerät hängt bereits im Gang zwischen Schule und Sporthalle. Nun ist der Kauf eines weiteren Gerätes angedacht, das in der „Tankstelle“ oder an einer Außenwand der Gaststätte montiert werden soll. Einem entsprechenden Antrag der CDU-Fraktion stimmten alle Gemeindevertreter zu. Für die Anschaffung wird mit Kosten in Höhe von rund 1000 Euro gerechnet.

Ebenfalls einstimmig verabschiedete die Lokalpolitikerrunde die Haushaltssatzung für 2016. Der Ergebnisplan weist einen Jahresfehlbetrag von 147.800 Euro aus. Der Gesamtbetrag der Erträge wurde auf 1,933 Millionen Euro und der der Aufwendungen auf 2,081 Millionen Euro festgesetzt. Die zu erwartenden Einnahmen aus der Grundsteuer A liegen mit 24.100 Euro auf Vorjahresniveau. Für die Grundsteuer B wird mit 174.700 Euro geplant. Der Gewerbesteueransatz wurde vorsichtig geschätzt und mit 170.000 Euro veranschlagt.

Im Finanzplan beläuft sich der Gesamtbetrag der Einzahlungen aus laufender Verwaltungs- und Investitionstätigkeit auf 2,303 Millionen Euro und die Summe der Auszahlungen auf 2,351 Millionen Euro. Der Finanzplan weist somit einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 48.300 Euro aus. Knapp 450.000 Euro stehen im kommenden Jahr für Investitionen bereit. Geplant sind unter anderem Digitalfunk für die Feuerwehr, ein Carportbau sowie der Erwerb einer Flüchtlingsunterkunft. Zur Finanzierung der Maßnahmen ist eine Kreditaufnahme in Höhe von 398.300 Euro geplant.

Noch ganz in den Anfängen steckt das geplante Neubaugebiet nördlich der Rosentwiete und westlich der Lindenstraße. Angedacht sind rund 30 Grundstücke für Wohnhäuser. Ein Teil des Areals soll nach Aussage von Bürgermeister Siegfried Winter für den sozialen Wohnungsbau beziehungsweise seniorengerechtes Wohnen reserviert bleiben.

Die weiteren Planungen nicht mehr mitgestalten wird Natalie Drews (SPD), die in eine Nachbargemeinde umgezogen ist und ihr Mandat als Gemeindevertreterin niedergelegt hat. Ersetzt wird sie zukünftig von ihrem Parteikollegen Tobias Meßinger.

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