zur Navigation springen

Entscheidung : Höhere Gebühren für Schmutzwasser

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Die Osterhorner müssen künftig 1,16 Euro pro Kubikmeter zahlen. Haushalt für 2017 einstimmig verabschiedet.

shz.de von
erstellt am 08.Dez.2016 | 16:00 Uhr

Osterhorn | Die Schmutzwassergebühren werden in Osterhorn ab Januar steigen. Das beschlossen die Gemeindevertreter während ihrer Sitzung am Dienstagabend. Bislang kostete ein Kubikmeter Schmutzwasser 1,02 Euro. Ab dem kommenden Jahr wird der Kubikmeter mit 1,16 Euro zu Buche schlagen. Für eine Kostendeckung hätten eigentlich sogar 1,45 Euro angesetzt werden müssen, doch da im Zeitraum von 2010 bis 2012 ein erheblicher Überschuss erwirtschaftet wurde, kann nun der Rest-überschuss angerechnet werden.

Hobby-Historiker Helmut Trede aus Bokel hat schon so manch ein vergessenes Detail über die Dörfer im Norden des Kreises Pinneberg zutage gefördert. Nun fand er heraus, dass Osterhorn deutlich älter ist als bislang angenommen. Schon 1371 sei das Dorf nachweislich erwähnt worden, so Trede. Bislang ging man davon aus, Osterhorn sei 61 Jahre jünger. „Toll, dass er sich immer so akribisch auf die Spurensuche macht“, lobte der Leitende Verwaltungsbeamte Sven Werner.

Ebenfalls einstimmig verabschiedet wurde der Haushalt 2017. Der Ergebnisplan weist einen Jahresfehlbetrag von 51.600 Euro aus. Der Gesamtbetrag der Erträge wurde auf 482.600 Euro und der der Aufwendungen auf 534  200 Euro festgesetzt. Die zu erwartenden Einnahmen aus der Grundsteuer A belaufen sich auf 13.000 Euro und die der Grundsteuer B auf 54.000 Euro. Die Gemeindeanteile an der Einkommenssteuer in Höhe von 175.700 Euro und an der Umsatzsteuer in Höhe von 23.200 Euro wurden auf der Grundlage der Steuerschätzung vom November 2016 berechnet.

Die Einnahmen aus dem Finanzausgleich belaufen sich auf insgesamt 89.100 Euro. Die Kreisumlage wurde mit 165.500 Euro veranschlagt. Die endgültige Festsetzung des Finanzausgleichs erfolgt erst Anfang 2017 durch das Innenministerium.

Nach der Haushaltssatzung des Amts Hörnerkirchen für das Haushaltsjahr 2017 beträgt die Schulumlage insgesamt 366.400 Euro. Der Anteil der Gemeinde Osterhorn beläuft sich auf 43.000 Euro. Die Schulkostenbeiträge wurden vorläufig mit 53.200 Euro veranschlagt. Hier sollen über den Nachtragshaushalt Anpassungen vorgenommen werden.

Die Amtsumlage wurde in der Haushaltssatzung des Amtes für 2017 mit 763.500 Euro beziffert. Der Umlagesatz beträgt 18,27 Prozent. Auf die Gemeinde Osterhorn entfallen anteilig rund 77.500 Euro, die an das Amt Hörnerkirchen gezahlt werden.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen