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Barmstedter Zeitung

18. Oktober 2017 | 02:58 Uhr

Langeln : Hochwasserschutz wird verstärkt

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Um das Oberflächenwasser nach starken Regenfällen schneller abzuleiten: Zweites Rohr soll unter der Dorfstraße verlegt werden.

shz.de von
erstellt am 17.Okt.2015 | 15:00 Uhr

Langeln | Besserer Schutz vor Hochwasser in Langeln: Der Bau-und Wegeausschuss der Gemeinde hat sich in dieser Woche dafür ausgesprochen, ein zweites Rohr unter der Dorfstraße zu verlegen, um das Oberflächenwasser künftig schneller ableiten zu können. Wie notwendig das zweite Rohr sei, habe man an Weihnachten im vergangenen Jahr gesehen, hieß es: Damals waren während des damaligen Hochwassers in Höhe der Langelner Dorfstraße eine Reihe von Kellern vollgelaufen. Das vorhandene 300-Milimeter-Rohr, das unter der Dorfstraße hindurchführt, war zu klein und konnte die Wassermassen, die von der dahinter liegenden 60 Hektar großen landwirtschaftlich genutzten Fläche kamen, nicht aufnehmen beziehungsweise weiterleiten. Ein zweites, gleich großes Rohr soll nun für Entlastung sorgen.

Das neue Rohr wird, wie Karl-Heinz Bonnhoff, Verbandsvorsteher des Wasserverbands Krückau, erläuterte, eingespült. Das bedeute, dass die Fahrbahn nicht aufgerissen werden muss, wodurch sich erhebliche Kosteneinsparungen ergeben. „Mit den Maßnahmen soll umgehend begonnen werden“, so der Verbandsvorsteher. „Eine mündliche Zusage des Kreises liegt bereits vor, wir warten jetzt auf die schriftliche Bestätigung.“

Mit dem Antrag von Anwohnern, die Straßenbeleuchtung an der Dorfstraße, Richtung Heede, zu erweitern, konnten sich die Ausschussmitglieder nicht anfreunden: Sie sprachen sich dagegen aus „weil es außerhalb des Ortskerns liegt“, so der Ausschussvorsitzende Wilfried Pingel. „Wir wollen keine falschen Signale aussenden.“

Außerdem befassten sich die Ausschussmitglieder mit den Spielgeräten am Gemeindezentrum. Diese bestehen größtenteils aus Holz und haben ihre beste Zeit hinter sich. Es müssten neue Spielgeräte her, so Ausschussmitglied Klaus Mersebrock, der auch diesbezüglich Kataloge mitgebracht hatte. Ausgetauscht werden soll unter anderem das Eisenbahn-Spielgerät – und zwar durch ein ähnliches, das zu größeren Teilen aus Plastik besteht. Das erfordere weniger Pflegeaufwand und sei beständiger. Einen Sponsor habe man bereits gefunden. Mit der Verwirklichung des Projekts wird es allerdings dieses Jahr nichts mehr, da der Winter vor der Tür steht.

Positive Nachrichten gibt es vom Baugebiet Schoolkoppel, das insgesamt 22 Grundstücke umfasst. Davon sind, wie auf der Ausschusssitzung zu erfahren war, 16 bereits verkauft. Zwei bleiben in Reserve für Langelner und die restlichen vier werden voraussichtlich in den nächsten Monaten verkauft.

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