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Rantzauer Schlossinsel : „Historischen- und Mittelalter-Markt“ lockt die Besucher

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Der „9. Historische- und Mittelalter-Markt Barmstedt“ sorgt für manch einen nahezu authentisch anmutenden Trip in vergangene Epochen.

shz.de von
erstellt am 19.Jun.2017 | 10:00 Uhr

Barmstedt | Zwei Tage lang stand auf und vor der Rantzauer Schlossinsel wieder einmal alles im Zeichen der Geschichte, was dort erneut zu einem enorm großen Publikumsandrang führte. Dies war aber nicht verwunderlich, denn der „9. Historische- und Mittelalter-Markt Barmstedt“ sorgte bei durchweg sommerlichen Wetter mit viel Sonnenschein und einem breit gefächerten Programmangbot für viel Kurzweiligkeit und manch einem nahezu authentisch anmutenden Trip in vergangene Epochen.

Schon am Vormittag schaffte es der Gaukler Cyrano mit kleinen Kabinettstückchen und viel hintersinnigem Humor bestens zu unterhalten – wie zu Zeiten, als es noch kein Fernsehen gab, und er erntete dafür mehrfach herzlichen Applaus. Diesen erhielten aber auch die weiteren zahlreichen Akteure, die mit unterschiedlichsten Talenten im weiteren Verlauf der Veranstaltung in puncto Spaß, Stimmung, Staunen und gute Laune für die Besuchern aktiv waren.

Dazu zählten unter anderem das Musik-Duo „MacCabe & Kanaka“, der Männerchor „Quartett Mozart“, die Bauchtanzgruppe von Aayla Sinoush und das Napoleonische Feldbataillion, das wie bereits in den Vorjahren gnadenlos Rekrutierungen vornahm und auf der Brücke zur Schlossinsel mit den Neulingen in ihrer Truppe jeweils ihre alten Vorderlader krachen ließen – ohrenbetäubend im Orginalsound à la Waterloo 1815.

„Aayla Sinoush & Friends“ begeisterten mit „Tribal Dance“
„Aayla Sinoush & Friends“ begeisterten mit „Tribal Dance“ Foto: Ulf Mare
 

Ebenfalls kriegerisch ging es auf der Festwiese zu, wo sich edle Rittersleut mit Schwert, Schild und Streitaxt in packenden Duellen begegneten. Etwas ruhiger verhielt es sich dagegen im mittelalterlichen Dorf, wo reger Handel mit Waren unterschiedlicher Art betrieben wurde – von mittelalterlicher Kleidung, antiken Waffen, Schmuck bis hin zu Essen und Trinken, Außerdem konnte man Handwerkern über die Schulter schauen, Ziegen und Schafen ein paar Streicheleineiten gewähren oder sich im Messerwerfen und Bogenschießen probieren.

Wem das noch nicht gereicht haben sollte, kann übrigens am 30. Juni und 1. Juli beim „Hörnerfest“ in Brande-Hörnerkirchen vorbeischauen. Da gibt’s dann noch mehr Mittelalter.

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