Grundstücke in Barmstedt : Hier sollen bald Häuser stehen

An der Hofkoppel werden drei Baugrundstücke erschlossen.
An der Hofkoppel werden drei Baugrundstücke erschlossen.

Auf mehreren kleineren Flächen im Stadtgebiet entsteht neuer Wohnraum. Einige der Neubaugebiete sind heiß begehrt.

Avatar_shz von
14. November 2013, 12:00 Uhr

Barmstedts größtes Neubauprojekt der vergangenen Jahre ist weitestgehend abgeschlossen: Auf dem 9,5 Hektar großen Areal zwischen Friedhof und Weidkamp sind knapp 100 Einzel-, Doppel- und Reihenhäuser entstanden. Die Stadt wächst aber weiter, wenngleich in geringerem Umfang: Zurzeit werden mehrere kleinere Baugrundstücke erschlossen.

Auf der Fläche am Auwisch hat die Firma Bauart und Wohnkultur alle fünf Grundstücke an Interessenten aus Barmstedt und Umgebung verkauft. „Die ersten drei Käufer haben schon mit dem Hausbau angefangen“, sagte Geschäftsführer Arne Netzband auf Anfrage unserer Zeitung. Außerdem werden in der ehemaligen Mühle auf demselben Gelände drei Loftwohnungen entstehen.

Auf der Fläche des ehemaligen Autohauses Stegemann an der Berliner Straße steht bereits der erste von zwei Neubauten. Das angrenzende, langgezogene Areal nördlich der AKN-Gleise vermarktet die Stadt. „Die vier Baugrundstücke sind reserviert“, sagte Fachamtsleiterin Ulrike Karvink. Eventuell könnte noch ein fünftes Grundstück bebaut werden.

Die katholische Kirchengemeinde hat ihr Grundstück an der Königstraße mittlerweile verkauft. Nachdem im Frühjahr die Kirche und das Gemeindehaus abgerissen wurden, sollen auf dem Areal zwischen Königstraße und Auf der Ohe drei Einfamilienhäuser gebaut werden. Sie werden seit kurzem von der Firma Massivhaus-Jentsch vermarktet. „Noch gibt es aber keine Käufer“, sagte Geschäftsführer Christian Jentsch. Das Haus an der Königstraße, das als Pfarrbüro genutzt wurde und noch an die Maltesern vermietet ist, solle stehen stehen.

Ebenfalls privat erschlossen wird die Fläche im Bereich An der Hofkoppel/Redderlohe, die die Eigentümer Anfang 2012 zum Unmut eines Nachbarn vom üppigen Baumbestand befreit hatten. Laut Verwaltung werden dort drei Häuser gebaut; der Bebauungsplan erlaubt vier. Die Möglichkeit, eine Stichstraße über das Grundstück zu bauen und so die zweigeteilte Straße An der Hofkoppel zu verbinden, werde wohl nicht genutzt, sagte Stadtsprecher Wolfgang Heins. Dazu müsste die Stadt an die Fläche kommen. Politisch sei die Straße zudem nicht gewollt.

Wann und was auf dem brach liegenden Areal zwischen Mühlenweg (L 75) und Hamburger Straße entstehen wird, ist unklar. „Dazu ist noch nichts entschieden“, sagte Heins. Das Gelände ist Privateigentum. „Die Stadt besitzt bis auf die Fläche an der Bahn keine weiteren eigenen Baugebiete mehr“, so Heins.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen